Die Einzelhändler in Deutschland gehen mit gedämpften Erwartungen in das erste Wochenende mit erweiterten Einkaufsmöglichkeiten nach der coronabedingten Schließung ihrer Läden. Seit dem vergangenen Montag dürfen viele Läden wieder öffnen, die Umsätze blieben bislang aber deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück, wie mehrere Handelsketten berichten.
Viele Kunden hätten bisher Bedarfskäufe getätigt, sagt etwa ein Sprecher von Deutschlands größtem Schuhhändler Deichmann, der rund 90 Prozent seiner etwa 1200 Filialen in Deutschland wieder geöffnet hat. "Der modische Aspekt stand im Hintergrund." Bei der Modekette Gerry Weber liegt der Zulauf von Kunden nach Unternehmensangaben bisher "weit unter der Vor-Corona-Zeit". Gekauft wird derzeit vor allem, was für den Alltag benötigt wird. Bei den Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn ist vor allem "alles rund ums Homeoffice" gefragt.