Letztes Update:
20200608123633

17:46
24.04.2020
Google und Apple verstärken die Datenschutz-Vorkehrungen bei ihrer geplanten Infrastruktur für Corona-Warn-Apps. Die Nachbesserungen sollen es noch schwieriger machen, einzelne Nutzer zu überwachen. Dazu gehöre, dass nun auch mit dem Bluetooth-Funk verbundene Zusatzdaten wie etwa die Signalstärke verschlüsselt werden, erklärten die Unternehmen. Dadurch soll es unmöglich werden, einzelne Geräte-Modelle an solchen Merkmalen zu erkennen.
Die Corona-Apps sollen helfen, die Ansteckungen einzudämmen, wenn die Ausgehbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten.

Foto: Carsten Rehder/dpa

17:34
24.04.2020
Endlich kann er seine Partnerin wieder in die Arme schließen: Zur Freude des 89-jährigen Nordfriesen Karsten Tüchsen Hansen und der vier Jahre jüngeren Inga Rasmussen aus dem Nachbarland hat Dänemark die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen zugunsten von Paaren und Eheleuten gelockert. Es heiße, Dänemark öffne seine Grenzen für die, die sich liebten, sagte Hansen bei seinem täglichen Treffen mit Rasmussen am gesperrten Grenzübergang bei Aventoft. 
Seit dem 14. März fährt der Senior mit seinem E-Bike von Süderlügum zu den nachmittäglichen Verabredungen. Rasmussen kommt mit ihrem Auto an den Grenzübergang, der auf halber Strecke zwischen den Wohnorten der beiden liegt. Direkt an der rot-weißen Absperrung sitzen sie auf mitgebrachten Stühlen, trinken Kaffee und Punsch.

17:21
24.04.2020
Das baden-württembergische Innenministerium denkt über Bedingungen nach, die Grenze nach Frankreich wieder schrittweise zu öffnen. "Wenn sich die Lage im Elsass und Baden-Württemberg nun weiter angleicht, wenn auch in Frankreich wieder Geschäfte öffnen, können die Grenzschutzmaßnahmen Stück für Stück wieder zurückgefahren werden", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Deutschen Presse-Agentur nach einer Telefonkonferenz mit dem Präsidenten der Region Grand Est, Jean Rottner. "Wir können dann beispielsweise darüber nachdenken, welche der momentan elf geschlossenen Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und Frankreich vorsichtig nacheinander wieder geöffnet werden können."