Die IG Metall sieht jeden vierten Betrieb in ihrem Organisationsbereich in massiven Liquiditätsproblemen. Zehn Prozent mit zusammen rund 130.000 Beschäftigten hätten bereits aktuell erhebliche Engpässe, sagt der erste Vorsitzende Jörg Hofmann. Weitere 15 Prozent der Betriebe bekämen in den kommenden vier bis sechs Wochen massive Zahlungsprobleme. Dann wären fast 250.000 Beschäftigte betroffen.
Insgesamt befänden sich inzwischen 70 Prozent der Betriebe im Krisenmodus, erklärt Hofmann auf der Grundlage von Betriebsratsinformationen aus rund 5000 Unternehmen. Diese hätten für große Teile ihrer rund zwei Millionen Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet.