Letztes Update:
20200608123633

06:48
24.04.2020
Nach den ersten Lockerungen der Alltagsbeschränkungen in der weist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf weiter lauernde Risiken hin. Nach wie vor herrsche eine "ungewisse und unsichere Lage", auch wenn die Dynamik der Infektionen hierzulande gebremst worden sei, so der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". 

Einer der wichtigsten Schlüssel auf dem Weg in einen "neuen Alltag" sei nun die geplante Smartphone-Warn-App zur Nachverfolgung möglicher Ansteckungsketten. Dabei werde digital nachvollzogen, was heute schon analog die Gesundheitsämter auf Basis geltenden Rechts machten. Daher werbe er in der Diskussion über den Datenschutz und die Datensicherheit für einen "pragmatischen Ansatz". 

Städtetagpräsident und Oberbürgermeister von Leipzig: SPD-Politiker Burkhard Jung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv

06:43
24.04.2020
Der Deutsche Städtetag warnt vor zu großer Zögerlichkeit bei der Lockerung der Corona-Beschränkungen. "Es stimmt, dass wir nicht zu forsch sein dürfen", so Städtetagspräsident Burkhard Jung im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir brauchen aber auch eine klare Perspektive", etwa für die Öffnung von Spielplätzen. Jung sagt, die Lockerungsdebatte müsse geführt werden, weil die Einschränkungen stark seien.

"Wir spüren in unseren Städten, dass die große Mehrheit der Menschen geduldig ist, aber sich auch nach einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität sehnt." Für jeden Schritt der Lockerung müsse es eine Güterabwägung zwischen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen geben, fordert Jung, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist.