Letztes Update:
20200608123633

02:16
24.04.2020
In Mexiko ist die Zahl der Corona-Toten auf mehr als 1000 gestiegen. Bislang seien 1069 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. 11.633 Menschen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der erste Fall in dem lateinamerikanischen Land war Ende Februar registriert worden. Der Höhepunkt der Pandemie in Mexiko wird für die zweite Maiwoche erwartet. 
Die Regierung des linkspopulistischen Präsident Andrés Manuel López Obrador hatte zunächst nur sehr zögerlich auf die Krise reagiert. Nun sind allerdings die Schulen und viele als nicht essenziell eingestufte Betriebe geschlossen. Den Menschen wird zudem empfohlen, zu Hause zu bleiben und von einander Abstand zu halten - verbindlich sind diese Schritte jedoch nicht.

01:30
24.04.2020
Der Deutsche Städtetag hat vor zu großer Zögerlichkeit bei der Lockerung der Corona-Beschränkungen gewarnt. "Es stimmt, dass wir nicht zu forsch sein dürfen", sagt Städtetagspräsident Burkhard Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wir brauchen aber auch eine klare Perspektive", etwa für die Öffnung von Spielplätzen.
Jung sagt, die Lockerungsdebatte müsse geführt werden, weil die Einschränkungen stark seien. "Wir spüren in unseren Städten, dass die große Mehrheit der Menschen geduldig ist, aber sich auch nach einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität sehnt."  Für jeden Schritt der Lockerung müsse es eine Güterabwägung zwischen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen geben, fordert Jung. "Wenn Bund und Länder sich für bestimmte Lockerungen oder dagegen entscheiden, müssen sie konkret sagen, an welchen Zielen und Maßstäben sie sich dabei orientieren."

Zwei Polizeibeamte bei einer Kontrolle an der tschechischen Grenze. Foto: Slavomír Kube/CTK/dpa