Letztes Update:
20220108132718

RKI registriert 55.889 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 335,9

02:48
08.01.2022
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen starken Anstieg der Zahl der binnen 24 Stunden übermittelten Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Der Wert wurde am Samstagmorgen mit 55.889 angegeben, in der Woche davor waren es 26.392 erfasste Neuinfektionen. Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 335,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 303,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 220,3 (Vormonat: 427,0). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.24 Uhr wiedergeben. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 268 Todesfälle verzeichnet. 

Bastian Angenendt

Analyse: Booster schützt Ältere zu 90 Prozent vor schwerem Verlauf

00:32
08.01.2022
Booster-Impfungen gegen das Coronavirus bieten Senioren einer aktuellen Analyse zufolge auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante einen hohen Schutz vor einem schweren Verlauf. Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Krankenhaus bei rund 90 Prozent, wie die britische Gesundheitsbehörde UKHSA zu Beginn des Wochenendes mitteilte. Nach nur zwei Impfdosen liege der Schutz vor schweren Verläufen drei Monate nach der Impfung bei rund 70 Prozent, nach sechs Monaten noch bei 50 Prozent. Der Schutz vor einer Corona-Infektion mit milden Symptomen lag auf Omikron bezogen drei Monate nach der Booster-Impfung noch bei rund 30 Prozent.

Für die Studie wertete die britische Behörde die Daten von Senioren ab 65 Jahren aus, bei denen die Booster-Impfung bereits einige Monate zurücklag. Auch in Großbritannien werden für die Booster-Impfungen, die im vergangenen Herbst starteten, in allen Altersgruppen die Impfstoffe von Biontech und Moderna verwendet.

Bastian Angenendt

Kapitel

Freitag, 7. Januar

Das war am Freitag, 7. Januar wichtig

20:32
07.01.2022
Bremen und Niedersachsen:
  • Nach 1683 Corona-Neuinfektionen am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen bei 1052,6. Am Vortag hatte der Wert noch bei knapp 850 gelegen. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen lag bei 15,18. In Bremerhaven betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 640,2, die Hospitalisierungsinzidenz stagnierte bei 4,40.
  • In Niedersachsen lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben der Landesregierung bei 239,8. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 5180 neue Covid-19-Fälle. Damit verzeichnete Niedersachsen den dritten Tageshöchstwert in Folge.
Deutschland und die Welt:
  • Im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus werden die Zugangsregeln für Restaurants, Cafes und Kneipen verschärft. Bundesregierung und Länderregierungschefs einigten sich am Freitag darauf, dass künftig bundesweit und unabhängig von den Infektionszahlen eine 2G-plus-Regel gelten soll. Ausgenommen sind Menschen mit Auffrischungsimpfung. Entschieden wurde auch, die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter zu verkürzen und zu vereinfachen. Kontaktpersonen werden danach von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen oder frisch genesen sind. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher "freitesten" lassen.
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 303,4. Der Wert steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das Robert Koch-Institut weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.
  • Die Bundesregierung stuft das Nachbarland Luxemburg sowie fast 40 weitere Länder wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Sonntag an ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete ein. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Neben Luxemburg werden am Sonntag unter anderem Schweden, Australien, Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Winterurlaubsziel Dubai, Israel und Kenia auf die Risikoliste gesetzt.

Bastian Angenendt