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20220101182233

Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz zieht auf 389,9 an - 873 neue Fälle

14:54
01.01.2022
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Samstag mit 389,9 an. Am Freitag lag der Wert noch bei 383,4, vor einer Woche bei 348,3. Damit liegt Hamburg weiter deutlich über dem Bundesschnitt: Deutschlandweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz an Neujahr nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 220,3.

Das RKI wies jedoch darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei, so dass sich ein unvollständiges Bild ergeben könnte.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldete am Samstag 873 bestätigte Neuinfektionen. Das sind 692 weniger als am Freitag (1565), aber 163 mehr als vor einer Woche (710). Insgesamt haben sich seit Februar 2020 in der Hansestadt nun mindestens 142 325 Menschen infiziert; 120 700 davon gelten nach RKI-Schätzung als genesen.

Jan-Felix Jasch

112 000 Impfungen an Silvester - Impfquote jetzt bei 71,2 Prozent

14:09
01.01.2022
An Silvester geimpft: Am letzten Tag des Jahres haben noch einmal mindestens 112 000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit verfügen insgesamt 71,2 Prozent der Bürger über die Grundimmunisierung, für die in der Regel zwei Dosen erforderlich sind. Eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erhielten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI/Stand: Samstag, 9.01 Uhr) bereits 38,7 Prozent der Bevölkerung. Noch gar nicht geimpft sind 25,8 Prozent, also jeder vierte Bürger oder 21,5 Millionen Menschen - darunter auch rund vier Millionen Kinder, die vier Jahre oder jünger sind und für die bisher noch gar kein Impfstoff zugelassen ist.

Hinzu kommen aber in der Regel eine Reihe von Nachmeldungen. Außerdem weist das RKI darauf hin, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, „da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann“. Die Forscher gehen davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegen könnte.

Jan-Felix Jasch