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Kapitel

Donnerstag, 30. Dezember

Das war am Donnerstag, 30. Dezember, wichtig

20:14
30.12.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Der Anteil der Infektionen mit der Omikron-Variante am gesamten Infektionsgeschehen wird deutschlandweit und besonders auch in Bremen und Niedersachsen immer größer. In Niedersachsen machen Omikron-Infektionen bereits 27,9 Prozent des Infektionsgeschehen aus, in Bremen sogar knapp 65 Prozent. Laut dem wöchentlichen Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) von diesem Donnerstag ist der Anteil der Omikron-Fälle im kleinsten Bundesland daher höher als in allen anderen Bundesländern.
  • Bremen geht strenger gegen Querdenker vor: Die Innenbehörde will künftig Demonstrationen wie etwa die sogenannten Corona-"Spaziergänge" konsequent auflösen, wenn sie nicht angemeldet sind. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Weil der Anstieg der Infektionszahlen durch die sich verbreitende Omikron-Variante das Bremer Gesundheitsamt ans Limit bringt, soll künftig die Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung helfen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Deutschland und die Welt:
  • Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekanntgab.
  • In Russland sind im November nach offiziellen Angaben mehr als 87.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben - ein Monatshöchstwert seit Beginn der Pandemie. 
  • Die Gesundheitsbehörden in Italien haben am Donnerstag erstmals mehr als 100.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Das Gesundheitsministerium meldete am Abend fast 127.000 Corona-Fälle. In den zurückliegenden 24 Stunden starben demnach fast 160 Menschen mit dem Virus. 

Russland Höchststand bei Corona-Todeszahlen im November

20:00
30.12.2021
In Russland sind im November nach offiziellen Angaben mehr als 87.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben - ein Monatshöchstwert seit Beginn der Pandemie. In den meisten Fällen gelte das Virus als Haupttodesursache, teilte das Statistikamt Rosstat am Donnerstag in Moskau mit.

Die Zahlen der russischen Regierung für den Vormonat fallen der Staatsagentur Tass zufolge mit 37.000 Todesfällen deutlich niedriger aus. Die Diskrepanz wird dem Bericht zufolge damit erklärt, dass hierbei nur Fälle erfasst würden, bei denen Corona die Haupttodesursache gewesen sei und eine Bestätigung für eine Infektion schnell vorgelegen habe.

Die Statistik der Regierung wies zuletzt über Wochen jeden Tag mehr als 1000 neue Corona-Todesfälle aus. Bei diesem Wert war aber bereits von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen worden. Zuletzt hatte sich die Corona-Lage im flächenmäßig größten Land der Erde aber etwas entspannt - mit mehr als 900 Toten binnen eines Tages.

Vor den anstehenden Feiertagen rund um den Jahreswechsel gibt es in Russland keine größeren Einschränkungen. Die Gesundheitsbehörden haben die Menschen aber dazu aufgerufen, möglichst auf Reisen zu verzichten. Stichproben auf Portalen für Fahrkarten zeigen aber eine hohe Auslastung von Zügen zum Jahreswechsel.