Letztes Update:
20211231101749

Veranstaltungen mit Corona-Folgen in mehreren Kreisen im Norden

11:21
30.12.2021
Bei mindestens drei Veranstaltungen in Schleswig-Holstein vor und an Weihnachten hat es trotz strenger Auflagen Kontakte mit coronainfizierten Teilnehmern gegeben. Beim umfangreichsten Fall aus der Diskothek „Joy“ in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) hat am Donnerstag auch der Nachbarkreis Pinneberg auf die Quarantäneanordnung für alle Gäste vom 24. und 25. Dezember hingewiesen. Bei mindestens einem Gast, der an beiden Abenden in der Diskothek war, sei eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Zuvor hatte der Kreis Segeberg alle Gäste aufgefordert, sich in eine 14 Tage lange Quarantäne zu begeben.

In einen Club in Kampen auf Sylt wurden nach einer Veranstaltung an Weihnachten mit bis zu 120 Teilnehmern bis Mittwoch zwölf Infektionen nachgewiesen. Für die Betroffenen wurde Isolation angeordnet. Ob es sich um die Omikron-Variante handele, werde noch untersucht, sagte eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland. Da Gäste nicht verpflichtet seien, Kontaktdaten zu hinterlegen, sei es schwierig, alle ausfindig zu machen.

Jan-Felix Jasch

Italien, Malta und Kanada ab Samstag Corona-Hochrisikogebiete

10:40
30.12.2021
Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekanntgab. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Jan-Felix Jasch

Bund stützt Wirtschaft in Pandemie mit rund 130 Milliarden Euro

10:31
30.12.2021
Die Bundesregierung hat die Wirtschaft seit Beginn der Corona-Pandemie mit rund 130 Milliarden Euro gestützt. Es wurden Hilfen von rund 60 Milliarden Euro ausgezahlt und Kredite von knapp 55 Milliarden Euro gewährt, wie aus einer Auflistung des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Hinzu kamen Rekapitalisierungen und Bürgschaften.

Durch digitale Antragsverfahren und die gute Zusammenarbeit von Bund und Ländern sei es gelungen, seit Pandemiebeginn vier Millionen Anträge auf Zuschüsse zu bewilligen, heißt es in dem Papier für die Staatskanzleien der Länder. Im Rahmen des KfW-Sonderprogramms seien rund 156 000 Zusagen erteilt worden.

Hinzu kamen die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld. Dem Papier zufolge wurden laut Bundesagentur für Arbeit in den Jahren 2020 und 2021 etwa 24 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld und etwa 18 Milliarden Euro für Sozialleistungen aus der Kurzarbeit ausgegeben.

Jan-Felix Jasch