Letztes Update:
20211229141721

Inzidenz in Bremen drastisch gestiegen - neuer Wert bei 316,4

15:51
28.12.2021
Im Land Bremen gibt es 474 neue Corona-Infektionen - 429 in Bremen und 45 in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 46.775 - 38.130 in Bremen und 8645 in Bremerhaven. 

Die Inzidenz in Bremen beträgt 316,4 (Vortag: 290,5) und in Bremerhaven 134,7 (Vortag: 135,6). Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen beträgt 8,65, hier gilt aktuell die Corona-Warnstufe 2. Ab Donnerstag gilt Warnstufe 3. In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 4,40, dort gilt aktuell die Warnstufe 3.

Da aufgrund der Feiertage zum einen weniger Testungen durchgeführt wurden und das Gesundheitsressort zum anderen feiertagsbedingt mit Meldeverzögerungen rechnet, könne  es in den kommenden Tagen zu Fallzahlsteigerungen oder zu Korrekturen der Fallzahlen kommen.

Denise Frommeyer

RKI ordnet nun 10.443 Corona-Fälle Omikron zu - vier Tote

15:35
28.12.2021
Innerhalb eines Tages ist die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland stark gestiegen. 10.443 Fälle würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, 45 Prozent mehr als am Vortag, hieß es am Dienstag auf einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 28. Dezember). Die Zahl bezieht sich auf Fälle im November und Dezember, die meisten Nachweise stammen mit 6257 aus der vergangenen Woche (Vorwoche: 2904).

Für drei Menschen aus der Altersgruppe 60 bis 79 Jahre und einen aus der Gruppe 35 bis 59 Jahre war angegeben, dass er gestorben ist. Von 124 Fällen gab es die Information, dass sie ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Bei 148 lagen Angaben vor, dass es sich um eine Reinfektion handelt - also eine Ansteckung trotz früherer Corona-Infektion.

Eine Grafik zur zeitlichen Entwicklung zeigt einen steilen Anstieg der wöchentlich gemeldeten Zahlen in Verbindung mit Omikron. Für die laufende Woche rechnet das RKI mit einer „hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen“. Die Angaben beziehen sich laut RKI auf Nachweise mittels vollständiger Erbgutanalysen sowie auf labordiagnostischen Verdacht durch variantenspezifische PCR-Tests. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der positiven Probe auf Varianten hin untersucht.

In absoluten Zahlen entfallen laut RKI die meisten bisherigen Meldungen, die Omikron zugeordnet werden, auf Nordrhein-Westfalen mit 3476. Es folgen Bayern mit knapp 1896 und Hamburg mit 1487. Angaben zur Häufigkeit von Tests auf Varianten je nach Land wurden dabei nicht gemacht. „Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachträglichen Änderungen“, schreibt das RKI einschränkend. Eine Einschätzung der epidemiologischen Situation werde im Wochenbericht vorgenommen. Dieser erscheint donnerstagabends.

Denise Frommeyer