Letztes Update:
20211228134206

Biden: USA sind auf Omikron vorbereitet - „Aber wir müssen mehr tun“

21:11
27.12.2021
US-Präsident Joe Biden sieht sein Land trotz eines starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen weiter gut gerüstet im Kampf gegen die Pandemie. „Wir sind vorbereitet und wissen, was nötig ist, um Leben zu retten, Menschen zu schützen und den Betrieb von Schulen und Unternehmen aufrechtzuerhalten“, sagte er am Montag bei einer Videoschalte mit Gouverneuren. Zum viel kritisierten Mangel an Covid-Tests sagte Biden, dass seine Regierung schon etliche Maßnahmen auf den Weg gebracht habe. „Aber wir müssen mehr tun. Wir müssen es besser machen. Und das werden wir.“

Der US-Präsident betonte erneut, dass die hoch ansteckende Omikron-Variante kein Grund zur Panik sei. In den USA ist Omikron dominant und die Fallzahlen steigen seit Tagen rapide. Der Immunologe und Präsidenten-Berater Anthony Fauci sagte, es werde einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen wegen Omikron geben. Doch gehe er davon aus, dass sich das Blatt wende. „Ich hoffe, es wendet sich so stark wie in Südafrika“, sagte er. Doch selbst bei milderen Verläufen könnten mehr Patientinnen und Patienten in die Krankenhäuser kommen - vor allem Menschen, die nicht geimpft seien.

Fauci kündigte auch an, eine verkürzte Isolation bei infizierten systemrelevanten Arbeitskräften zu prüfen. Die Gesundheitsbehörde CDC hatte schon vergangene Woche die Isolationsdauer für Gesundheitspersonal nach einer Corona-Infektion reduziert. Wer einen negativen Test und keine Symptome habe, könne nach sieben Tagen an den Arbeitsplatz zurückkehren, hieß es. Normalerweise empfiehlt die CDC eine Isolationsdauer von zehn Tagen. Unter Isolation versteht die CDC die Zeit nach einer bestätigten Infektion. In den USA fallen aktuell unter anderem tägliche zahlreiche Flüge aus, weil den Airlines wegen Corona-Infektionen Personal fehlt.

Denise Frommeyer

Mecklenburg-Vorpommern schaltet ab Dienstag auf Corona-Ampelstufe Rot+

20:59
27.12.2021
In Mecklenburg-Vorpommern gilt ab Dienstag landesweit die Ampelstufe Rot+. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montagabend mit. „Da wir nach wie vor von der drohenden Überlastung des Gesundheitswesens ausgehen müssen, wird nun die höchste Warnstufe bekanntgegeben“, sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese der Mitteilung zufolge. „Der Meldeverzug bei den neu gemeldeten Fällen über die Feiertage darf nicht über die tatsächliche angespannte Infektionslage im Land hinwegtäuschen.“

Da die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bereits am Montag landesweit entsprechend verschärft wurden, hat die Anpassung der Ampelstufe kaum konkrete Folgen im Alltag der Menschen. Ab Dienstag gelte „zusätzlich das Verbot in den Bereichen: Prostitution, Glücksspiel und Busreisen“, teilte das Ministerium mit.

Seit Montag müssen in Mecklenburg-Vorpommern Kinos, Theater, Museen, die Innenbereiche von Zoos, Schwimmbäder und andere Freizeiteinrichtungen flächendeckend geschlossen bleiben.

Denise Frommeyer