Letztes Update:
20211227132332

ADAC rechnet mit ruhigem Reiseverkehr rund um dem Jahreswechsel

13:23
27.12.2021
Aufgrund der Corona-Einschränkungen rechnet der ADAC rund um den Jahreswechsel und in der ersten Januar-Woche mit ruhigem Verkehr auf den Fernstraßen. Anders als in den Jahren vor der Pandemie dürften weniger Menschen in die Wintersportgebiete unterwegs sein, teilte der Autoclub am Montag in München mit. Der ADAC geht davon aus, dass viele Menschen den Jahreswechsel daheim verbringen werden.

Ausflüge in die Naherholungsgebiete, Verwandtenbesuche und Fahrten ins benachbarte Ausland seien zwar - abgesehen von einzelnen Hotspots - grundsätzlich möglich, so der ADAC. Die Regierungen von Bund und Ländern rieten davon allerdings ab. Etliche Nachbarländer hätten zudem ihre Einreisebedingungen verschärft. Weil die Ferien in den Bundesländern zu unterschiedlichen Terminen enden, rechnet der ADAC auch dann nicht mit größeren Staus, denn der Verkehr werde entzerrt.

Bei Autofahrten ins Ausland sollten Reisende dennoch etwas mehr Zeit auf den Fernstraßen in die Wintersportorte einplanen, insbesondere auf der Tauernautobahn sowie der Brenner- und Gotthard-Route. An allen deutschen Außengrenzen müssten Urlauber sowohl bei der Ausreise aus wie auch bei der Einreise nach Deutschland mit Wartezeiten durch verstärkte Kontrollen rechnen.

Denise Frommeyer

Festnahmen bei gewalttätigem Corona-Protest - ein Kind verletzt

13:01
27.12.2021
Nach gewalttätigen Übergriffen während einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen ist es in Schweinfurt am Sonntagabend zu mehreren Festnahmen und Verletzungen unter anderem eines vierjährigen Kindes gekommen. Die Polizei nahm acht Personen fest und leitete gegen 44 Personen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, so die Polizei Unterfranken in der Nacht zum Montag.

Zunächst versammelten sich mehrere hunderte „friedvolle Protestler“, teilte die Polizei mit. Über Lautsprecherwagen habe die Polizei auf einzuhaltende Beschränkungen wie die Maskenpflicht hingewiesen. Dann setzten sich Personen zu Marschkolonnen zusammen, die die Beamten durch Polizeiketten und Absperrungen zu durchbrechen versuchten, bis die Einsatzkräfte mit „Faustschlägen und Fußtritten teils mittelschwer verletzt wurden“, hieß es nach Angaben der Polizei. Es sei notwendig gewesen, mit Schlagstöcken weitere Angriffe zu unterbinden.

Jan-Felix Jasch