Letztes Update:
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175 neue Infektionen und fünf weitere Verstorbene im Land Bremen

16:37
26.12.2021
Im Land Bremen gibt es 175 neue Corona-Infektionen - 172 in Bremen und drei in Bremerhaven. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 46.163 - 37.564 in Bremen und 8599 in Bremerhaven. 
In Bremen sind drei, in Bremerhaven zwei weitere Menschen an oder in Folge einer Covid-19-Infektion verstorben. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit in Bremen auf 451 und in Bremerhaven auf 134. 
Die Inzidenz in Bremen beträgt 300,6 und in Bremerhaven 140,9.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Bremen beträgt 8,12, hier gilt aktuell die Corona-Warnstufe 2. 
In Bremerhaven beträgt die Hospitalisierungsinzidenz 6,16, dort gilt aktuell die Warnstufe 3.

Michael Rabba

Wirtschaftsverbände fordern Nachjustierung bei Corona-Hilfen

16:32
26.12.2021
Mit Blick auf die anhaltenden Belastungen durch die Corona-Pandemie fordern verschiedene Wirtschaftsverbände eine Nachjustierung der staatlichen Hilfen. „Die Stimmung in unserer Branche ist verheerend, die Unternehmen haben null Planungssicherheit“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, dem „Handelsblatt“. „Alle Unternehmen - egal welcher Größe - müssen jetzt auf den hoffentlich letzten Metern der Pandemie die Unterstützung bekommen, die ihnen das Überleben sichert.“

Die Corona-Hilfen des Bundes sind für Unternehmen gedacht, die in der Corona-Pandemie hohe Einbußen erlitten haben. Kann ein Betrieb im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019 einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent nachweisen, zahlt der Bund einen Zuschuss. Die derzeit laufende Überbrückungshilfe IV endet im März 2022. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt laut Wirtschaftsministerium 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer begrüßte dies zwar grundsätzlich - „aber uns wäre es am liebsten, wenn sich die Hilfen wieder an den November- und Dezemberhilfen orientierten“, sagte er dem „Handelsblatt“. Die Hilfe kompensiere nicht die in den Betrieben tatsächlich anfallenden Kosten. Die im vergangenen Jahr gewährten November- und Dezemberhilfen hatten sich am Umsatz des jeweiligen Vorjahresmonats orientiert.

Auch der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert eine Nachjustierung. Gefragt seien angemessene Wirtschaftshilfen, „die der Lebensrealität im Einzelhandel entsprechen“, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem „Handelsblatt“. Dazu gehöre, dass eine Förderung nicht erst bei mindestens 30 Prozent Umsatzausfall ansetzen sollte.

dpa

Infektionsgeschehen in Niedersachsen kaum verändert

13:50
26.12.2021
Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich am zweiten Weihnachtstag kaum verändert. Die maßgebliche Kennzahl zur Bewertung der Lage, die Hospitalisierungsinzidenz, sank von 4,5 am Samstag auf 4,2 am Sonntag. Gezählt werden Einweisungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten je 100 000 Menschen in die Krankenhäuser in einer Woche. Die Auslastung der Intensivbetten mit schwer an Covid-19 Erkrankten stieg im Vergleich zum Vortag von 9,1 auf 9,4 Prozent. Das teilte die Landesregierung mit.

Während der Feiertage und zum Jahreswechsel geben die ausgewiesenen Daten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) aber nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage wider. Niedersachsen kündigte an, erst zum Ende Weihnachtswochenendes am Sonntag Fallzahlen bestätigter Neuinfektionen an das RKI zu übermitteln.

Seit Heiligabend und bis zum 15. Januar 2022 gilt in Niedersachsen landesweit die Warnstufe 3. Das bedeutet, den Alltag bestimmt vorrangig die sogenannte 2G-plus-Regelung - also Zugang nur für Geimpfte oder Genesene, die einen negativen Corona-Test vorlegen können.

Das Land hat auch eine sogenannte Weihnachtsruhe verhängt, wonach sich Heiligabend und an den beiden Feiertagen maximal 25 Menschen im Innenbereich und 50 im Außenbereich treffen dürfen. Das gilt für Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-Infektion genesen sind. Kinder zählen ebenfalls dazu. Für Ungeimpfte sind die Vorschriften deutlich strenger: Ein Haushalt darf sich nur mit zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen.

Für das Bundesland Bremen wurden Sonntag 237 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz (Infektionen auf
100 000 Einwohner in einer Woche) wurde mit 270,1 angegeben. Die Zahl der Todesfälle durch Corona im kleinsten Bundesland stieg um einen Fall auf 589.

dpa