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20211217141015

RKI registriert 50.968 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 331,8

05:16
17.12.2021
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 331,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 340,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 413,7 (Vormonat: 319,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 50.968 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 61.288 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 437 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 484 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.721.375 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,17 (Mittwoch 5,27) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 5.679.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 107.639.

Saskia Hassink

Kapitel

Donnerstag, 16. Dezember

Das war am Donnerstag, 16. Dezember, wichtig

21:13
16.12.2021
Bremen und Niedersachsen:

  • Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Stadt Bremen ist deutlich gestiegen. Sie lag am Donnerstag bei 267,4 (Vortag: 239,3). Das teilt das Gesundheitsressort mit. Insgesamt wurden aus Bremen und Bremerhaven 351 Neuinfektionen gemeldet. 
  • Wegen der angespannten Corona-Lage wird das Eiswettfest im kommenden Jahr verschoben. Das gab der Präsident der Eiswette von 1829 bekannt. Die Eiswettprobe findet wie geplant statt.
  • 2G im Einzelhandel ist in Niedersachsen nach nur wenigen Tagen schon wieder Geschichte: Auch ungeimpfte Menschen dürfen nun wieder in die Geschäfte. Das OVG kassierte die umstrittene Regelung.
  • In Niedersachsen geben die aktuellen Corona-Daten ein durchwachsenes Bild ab: Die Werte aus den Kliniken haben sich etwas verbessert, doch die allgemeine Infektionsentwicklung bleibt angespannt. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz am Vortag noch zurückgegangen war, nahm sie mit Stand Donnerstagmorgen wieder leicht von 178,6 auf 179,2 zu. 

Deutschland und die Welt:

  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnnerstagmorgen mit 340,1 an. 
  • Der Präsident des Robert Koch-Insituts, Lothar Wieler, hat angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus dazu aufgerufen, Weihnachten nur im kleinsten Kreis zu feiern. „Wir alle möchten ja die Feiertage mit Familie und Freunden verbringen, aber wir alle müssen auch gemeinsam dafür sorgen, dass Weihnachten nicht zu einem Kickstart für Omikron wird."
  • Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auch mit Blick auf die ansteckendere Coronavirus-Variante Omikron auf weitere breit angelegte Auffrischungsimpfungen. Für eine solche sehr offensive Booster-Strategie als „Hauptwerkzeug“ brauche man viel Impfstoff und das schnell.
  • Eine zweifache Corona-Impfung mit dem Vakzin des US-Herstellers Moderna sorgt Labordaten zufolge für eine schwächere Abwehrreaktion des Körpers gegen die neue Omikron-Variante. „Das könnte zu einem erhöhten Risiko einer Covid-Erkrankung führen“, schreiben US-Forscher.
  • Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Weg für die Zulassung von zwei weiteren Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 freigemacht. Mit Xevudy und Kineret könnten Patienten gut behandelt werden, teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. 
  • Israel verlängert das Einreiseverbot für Touristen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus um weitere sieben Tage. Damit bleiben die Grenzen für Ausländer bis zum 29. Dezember um Mitternacht geschlossen, wie das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Mittwochabend mitteilte. 

Denise Frommeyer