Letztes Update:
20211210134025

RKI registriert 61.288 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 413,7

05:12
10.12.2021
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 413,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 422,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,1 (Vormonat: 232,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 61.288 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.02 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 74.352 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 484 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 390 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.423.520 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,75 (Mittwoch 5,79) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 5.329.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104.996.

Saskia Hassink

Kapitel

Donnerstag, 9. Dezember

Das war am Donnerstag, 9. Dezember, wichtig

21:24
09.12.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Um die 2G-Kontrollen zu vereinfachen, will Bremen verstärkt auf die Bändchen-Regelung setzen. Bislang sind die Bändchen auf dem Weihnachtsmarkt und auch im Einzelhandel gültig. Von kommender Woche an sollen sie in ganz Bremen Zugang zu Geschäften und Einrichtungen ermöglichen, für die eine 2G-Nachweispflicht besteht. 
  • Die bremischen Hochschulen setzen temporär auf digitale Lehrveranstaltungen. Los geht es am Montag, 13. Dezember. Ab 10. Januar 2022 soll die Präsenzlehre wieder beginnen. 
  • Die Inzidenz in Bremen ist am Donnerstag weiter gestiegen - von 216,2 auf 223,3. Insgesamt gab es in Bremen und Bremerhaven 214 Neuinfektionen, wie das Gesundheitsressort mitteilt. Zwei weitere Todesfälle wurden aus Bremen gemeldet.
  • Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich am Donnerstag im Vergleich zum Vortag nur leicht verändert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 198,7 - nach 201,3 einen Tag zuvor. 

Deutschland und die Welt:
  • Bund und Länder planen vorerst keine zusätzlichen Corona-Beschränkungen über die Weihnachtsfeiertage, wollen die Lage aber weiter beobachten. In der nächsten Woche soll ein vorgesehener Expertenrat auch für genauere Einschätzungen zur neuen Virusvariante Omikron zusammenkommen.
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 422,3 an. Am Vortag hatte der Wert bei 427 gelegen, vor einer Woche bei 439,2 (Vormonat: 213,7). 
  • Etwa einer von 40 Schülern in Deutschland war in der vergangenen Woche direkt oder indirekt von Corona betroffen, entweder durch eigene Infektion oder durch Quarantänemaßnahmen. Wie aus Zahlen der Kultusministerkonferenz hervorgeht, lag die Zahl der bekannten Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern in der Woche vom 29. November bis 5. Dezember bei 103.000. 
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Aber auch gesunde Kinder sollen auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden können, teilte das Expertengremium mit.
  • Booster-Impfungen gegen Covid-19 könnten nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA auch schon nach drei Monaten erfolgen. 
  • In Lettland sind die ersten beiden Fälle der neuartigen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. 

Saskia Hassink