Letztes Update:
20211206184951

EU unterstützt Pandemie-Hilfe zwischen Deutschland und Rumänien

18:49
06.12.2021
Die EU-Kommission hat weitere rund 2,9 Millionen Euro für die Verlegung von Covid-Patienten und medizinischen Teams zwischen den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung erfolgt über das sogenannte Soforthilfeinstrument, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Kürzlich wurde damit etwa der Transport von Medizinern aus Deutschland nach Rumänien sowie von rumänischen Patienten in die Bundesrepublik finanziert.

Die Mittel werden den Angaben zufolge zusätzlich zu den 170 Millionen Euro bereitgestellt, die seit dem vergangenen Jahr gewährt wurden, um wichtige medizinische Güter und Ausrüstung für Impfungen zu transportieren. Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, nannte das Programm "ein echtes Zeichen europäischer Solidarität". Zugleich könne jeder Einzelne mit einer vollständigen Impfung dazu beitragen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen und zu verhindern, dass die nationalen Gesundheitssysteme überlastet werden.

Zu den kürzlich finanzierten Maßnahmen gehören die Beförderung medizinischer Teams von Dänemark, Israel, Polen und Deutschland nach Rumänien sowie der Transport von Patienten aus Rumänien nach Deutschland, Polen, Österreich, Tschechien, Dänemark und Italien. Angesichts der Verschlechterung der epidemiologischen Lage in Europa konnten EU-Mitgliedstaaten bis Mitte November Sonderhilfen beantragen.

Denise Frommeyer

Zweiter Omikron-Fall in Niedersachsen

16:46
06.12.2021
Auch der zweite Verdachtsfall auf die Omikron-Variante des Coronavirus ist durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) bestätigt worden. Die Sequenzierung der Probe einer Reiserückkehrerin aus Südafrika habe den Verdacht geklärt, teilte der Landkreis Wolfenbüttel am Montag mit. Das Gesundheitsamt des Kreises leitete die notwendigen Maßnahmen für die betroffene Frau ein. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover bestätigte das Ergebnis zur Omikron-Variante.

Am Freitag war erstmals eine Infektion mit der Omikron-Variante B.1.1.529 in Niedersachsen offiziell nachgewiesen worden. Der betroffene Mann - ebenfalls aus dem Landkreis Wolfenbüttel - hatte sich zuvor auch in Südafrika aufgehalten und nach der Rückkehr Erkältungssymptome entwickelt.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland - Fälle der Variante aufgetaucht.

Denise Frommeyer