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Hamburgs Corona-Inzidenz steigt deutlich - 638 neue Fälle

11:33
30.11.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Dienstag deutlich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit 243,1 an. Am Montag hatte der Wert 233,7 betragen, vor einer Woche 223,2. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert Koch-Institut mit 452,2 an.

Die Behörde meldete am Dienstag insgesamt 638 Neuinfektionen. Das sind 369 mehr als am Montag und 179 mehr als vor einer Woche. Damit haben sich seit Februar 2020 in der Hansestadt mindestens 114 511 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 100 000 davon gelten nach RKI-Schätzung als genesen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, gab das RKI am Dienstag unverändert mit 1888 an.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Dienstagvormittag (Stand 11.15 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 65 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 41 invasiv beatmet werden mussten. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt gab die Gesundheitsbehörde Stand Montag mit 212 an.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Lage: Klinikum Braunschweig stoppt nicht akute Operationen

10:42
30.11.2021
Angesichts der verschärften Corona-Lage reagiert das Städtische Klinikum in Braunschweig. „Nicht notwendige Operationen werden seit dem Wochenbeginn verschoben“, sagte Krankenhaus-Sprecherin Thu Trang Tran am Dienstag. Ab Mittwoch gelte ein Besuchsverbot mit nur einigen Ausnahmen etwa bei Geburten.

„Wir müssen Kapazitäten freihalten“, hatte Tran zuvor der „Braunschweiger Zeitung“ (Dienstag) gesagt. Am größten Klinik-Standort würden Patienten nur noch in dringlichen Fällen behandelt, es gebe einen erneuten Stopp nicht akuter, elektiver Eingriffe. Der limitierende Faktor auf der Intensivstation sei jedoch nicht die Bettenzahl, sondern der Mangel an Fachkräften.

Jean-Pierre Fellmer