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20211122142729

162 Neuinfektionen in Bremen - zwei weitere Todesfälle

16:21
20.11.2021
Die Bremer Gesundheitsämter haben 162 Neuinfektionen gemeldet - 133 für Bremen und 29 für Bremerhaven. In Bremerhaven sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bremen bei 165,5 und in Bremerhaven bei 170,8. DIe Hospitalisierungsrate gibt die Gesundheitsbehörde für Bremen mit 2,12 an; Bremerhaven liegt demnach bei einem Wert von 1,76. In beiden Städten liegt die Warnstufe weiterhin bei 0.

Patrick Reichelt

Handelsverband: Innenstädte gut frequentiert

15:57
20.11.2021
 Das Weihnachtsgeschäft in den Innenstädten ist aus Sicht des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen verhältnismäßig gut angelaufen. Die Besucherfrequenz in den Innenbreichen der größeren Städte liege im November vor allem an Freitagen und Samstagen vielerorts über dem Durchschnitt. „Auch bei den Händlern gibt es eine gewisse Zufriedenheit im Hinblick auf den Kundenzuspruch. Man hatte wohl Schlechteres erwartet“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Mark Alexander Krack, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Auf jeden Fall sei die Lage deutlich besser als im Vorjahr um diese Zeit, als im November erst die Gastronomie aufgrund der Corona- Pandemie habe schließen müssen und dann von Mitte Dezember an der Lockdown auch für den Handel galt. Innenstadt-Gastronomie und Handel ergänzten sich gegenseitig. „Das war 2020 ein heftiger Schlag ins Kontor, als die Gastronomie im November dicht machte und die Besucher-Frequenzen fielen. Das hat der Handel sofort gespürt.“

Er hoffe, dass dies in diesem Jahr anders werde und es höchstens bei einer 2-G-Regelung für Genesene und Geimpfte für die Gastronomie bleibe, so Krack. Die Aussagen über die Frequentierung der Innenstädte beruhen auf einem Messverfahren, das viele Städte in Niedersachsen und Bremen nutzen. Dabei würden digitale Frequenzmesser an verschiedenen Stellen aufgestellt. Die Daten ließen zeitliche Vergleiche und auch die Berechnung von Durchschnittswerten zu.

Patrick Reichelt

Rund 30 000 Teilnehmer bei Corona-Protesten in Wien

14:52
20.11.2021
 An den Wiener Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Österreich haben nach neuen behördlichen Schätzungen rund 30 000 Menschen teilgenommen. Ein großer Protestzug legte am Samstagnachmittag weite Teile des Verkehrs in der Wiener Innenstadt lahm. „Die Stimmung ist aufgeheizt“, sagte ein Polizeisprecher. Es sei zu mehreren Festnahmen gekommen. Einige Teilnehmer warfen nach Beobachtungen von Medien Flaschen auf die Polizisten.

Die Teilnehmer kritisierten den am Montag in Kraft tretenden Lockdown sowie die ab 2022 geltende Corona-Impflicht als Zwangsmaßnahmen. Immer wieder wurde „Freiheit“ skandiert. Viele Demonstranten trugen keine FFP2-Masken und verstießen damit gegen die Auflagen. Die Polizei war mit 1300 Beamten im Einsatz.

Zu den Protesten hatte unter anderem die rechte FPÖ aufgerufen. Deren selbst an Corona erkrankter Chef Herbert Kickl meldete sich mit einer Videobotschaft zu Wort. Darin rief er zu einem möglichst breiten Widerstand auf. Schon zuvor hatte er die Strategie der Regierung scharf kritisiert und von einer „Diktatur“ in Österreich gesprochen.

Die österreichische Regierung hatte wegen der massiven vierten Corona-Welle einen Lockdown für alle ab Montag angekündigt. Während die Ausgangsbeschränkungen für Geimpfte und Genesene am 13. Dezember enden sollen, ist der Lockdown für Ungeimpfte unbefristet. Außerdem wird Österreich als erstes Land in der EU im Februar 2022 eine Corona-Impfpflicht einführen.

Patrick Reichelt