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Sina Schuldt 25.03.2021, Bremen: Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen, hält im Landesparlament eine Regierungserklärung zu den aktuellen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Credit: dpa
„Wir haben in Deutschland in den unterschiedlichen Regionen drei verschiedene Zustände. Es gibt Regionen, wo die Lage ernst ist, manche, wo sie sehr ernst ist, und dann auch welche, wo sie extrem ernst ist.“ Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Freitag im Deutschlandfunk. 07:57
19.11.2021

„Klare Ansage“ für Pflege-Impfpflicht - Niedersachsen wird 2G-Gebiet

07:42
19.11.2021
In Niedersachsen dürfte ab dem kommenden Dienstag (23.11.) in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel gelten. Dies soll flächendeckend zum Beispiel für Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie Bereiche der Gastronomie und bestimmte Dienstleistungen greifen. Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle appelliert die Regierung an die Nachbarn in den anderen Ländern zudem, das überarbeitete Infektionsschutzgesetz mitzutragen.

Ministerpräsident Stephan Weil sagte nach den Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstagabend, die vereinbarten Maßnahmen etwa zu einer Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeberufen oder zu schärferen Zutrittsregeln nur noch für Geimpfte und Genesene (2G) gäben ihm ein „gutes Gefühl“, dass die Wucht der Neuansteckungen doch noch begrenzt werden könne. Dafür müssten allerdings auch die vom Bundestag getroffenen Regelungen greifen können - sie kommen am Freitag in die Länderkammer, die Union hatte Widerstand angedroht.

Der SPD-Regierungschef aus Hannover betonte, es sei bei den Gesprächen mit den anderen Länderchefs und Angela Merkel (CDU) als geschäftsführender Kanzlerin einvernehmlich festgehalten worden, dass besonders verletzliche Gruppen wie Menschen in Pflegeheimen einen besseren Schutz bräuchten. „Zudem gibt es die klare Ansage, dass wir für eine Impfpflicht sind für Berufsgruppen, die in solchen Einrichtungen arbeiten“, sagte er. Hierzu habe Konsens geherrscht.

Jan-Felix Jasch

RKI rät auch Geimpften vor Besuch bei Älteren zum Test

06:52
19.11.2021
Das Robert Koch-Institut (RKI) ruft geimpfte wie ungeimpfte Menschen dazu auf, alle nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren. Insbesondere vor nötigen Treffen mit besonders von Corona gefährdeten Menschen rät das RKI unabhängig vom Impfstatus zum Test. Das geht aus dem Wochenbericht des Instituts vom Donnerstag hervor.

Zudem rät es „dringend dazu, größere Veranstaltungen und enge Kontaktsituationen wie zum Beispiel Tanzveranstaltungen und Clubs abzusagen beziehungsweise zu meiden“.

Das RKI stuft die aktuelle Entwicklung weiterhin als „sehr besorgniserregend“ ein. Es sei zu befürchten, dass die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten überschritten werden. „Dies betrifft auch die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten für schwere Erkrankungen anderer Ursache.“

Bei Atemwegserkrankungen wie etwa Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten wird allen Menschen weiterhin „dringend empfohlen“, daheim zu bleiben, zudem jedoch einen Hausarzt zu kontaktieren und dort einen PCR-Test machen zu lassen.

Jan-Felix Jasch