Letztes Update:
20210925175503

Das war am Samstag, 25. September, wichtig

17:55
25.09.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 92 neue Infektionen gemeldet (Stand: Samstag, 16 Uhr - Änderungen zum Vortag). Demnach gibt es 67 Fälle in der Stadtgemeinde Bremen (Neuinfektionen-Inzidenz: 83,8), in Bremerhaven sind es 25 (Neuinfektionen-Inzidenz: 267,7). Keine Person ist an oder mit Covid-19 gestorben.
  • Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in den niedersächsischen Krankenhäusern sinkt leicht. Der sogenannte Hospitalisierungswert, der als Leitindikator zur Bewertung der Corona-Lage im Land herangezogen wird, lag am Samstag bei 3,1 - einen Tag zuvor hatte die Landesregierung den Wert mit 3,2 angegeben. Die Maßzahl gibt die landesweiten Klinikeinweisungen von Covid-19-Erkrankten je 100 000 Einwohner im Verlauf der jeweils zurückliegenden sieben Tage an.
  • Erhebliche Verzögerungen hat es einem Zeitungsbericht zufolge wiederholt bei der Versorgung von Kommunen mit Corona-Schnelltests für Kita-Kinder gegeben. „Die Verzögerungen bei der Belieferung betreffen nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen“, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover nach dem Bericht der „Oldenburgischen Volkszeitung“ und der „Münsterländischen Tageszeitung“ (Samstag).

Deutschland und Welt:

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 60,6 an.
  • Rund 230 000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut „Welt am Sonntag“ bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtete die Zeitung. In rund 11 300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert.

Jean-Pierre Fellmer

Berghain kündigt erste Klubnacht nach Corona-Schließung an

15:59
25.09.2021
Schnappatmung für Partypeople - das Berliner Nachtleben bekommt eines seiner international gefeierten Highlights zurück. Das Berghain will seine Türen wieder öffnen. Auf seiner Homepage kündigte der in einem ehemaligen Fernheizwerk residierende Club mit der dazu gehörenden Panorama Bar eine erste „Klubnacht“ für den Samstag des kommenden Wochenendes (2. Oktober) an. Auch an den folgenden Samstagen will der Technoclub seinen regelmäßig von langen Schlangen belagerten Eingang aufsperren. Wer rein will, muss allerdings nicht nur an den Bewachern der „härtesten Tür der Welt“ vorbei, sondern auch gegen Corona geimpft oder von Covid-19 genesen sein (2G).

„Wir freuen uns auf unsere erste Klubnacht nach fast 19 Monaten“, hieß es auf der Seite. „Let the bass kick, wir sehen uns auf dem Dancefloor!“ Damit scheinen auch zwischenzeitlich aufgekommene Gerüchte, wonach das Berghain nicht mehr öffnen werde, widerlegt.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Inzidenzwert in Mecklenburg-Vorpommern leicht gestiegen

15:42
25.09.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte, kamen 87 Neuinfektionen hinzu, 26 mehr als am Samstag vergangener Woche. Die landesweite Inzidenz stieg den Angaben zufolge im Vergleich zum Vortag um 1,9 auf 32,4 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

In den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns liegen nach Angaben des Lagus wie am Freitag 28 Covid-Patienten. Die Hospitalisierungs-Inzidenz, maßgebliches Kriterium der Corona-Ampel, wurde mit 0,5 Neueinlieferungen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen angegeben (minus 0,1). 14 Erkrankte wurden auf einer Intensivstation behandelt (plus 1). Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 1199 (plus 1).

Mindestens einmal geimpft sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag 65,4 Prozent der Einwohner des Landes. 62,3 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Corona-Impfschutz. Mecklenburg-Vorpommern rangiert damit im unteren Mittelfeld aller Bundesländer.

Jean-Pierre Fellmer