Letztes Update:
20210921195733

146 neue Infektionen im Land Bremen

17:24
21.09.2021
Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 146 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: Dienstag, 15.30 Uhr, Änderungen zum Vortag). 68 Infektionen hab es in der Stadtgemeinde Bremen (Neuinfektionen-Inzidenz: 76,6), in Bremerhaven waren es 78 Fälle (Neuinfektionen-Inzidenz: 235,1). Niemand ist im Vergleich zum Vortag an oder mit Covid-19 gestorben.
Derzeit werden 36 Menschen in der Stadtgemeinde Bremen stationär versorgt, davon elf auf Intensivstationen, acht werden beatmet. In der Stadtgemeinde Bremerhaven sind es neun stationäre Versorgungen, davon drei Fälle auf der Intensivstation, davon zwei mit Beatmung.

Jean-Pierre Fellmer

EU-Kommission unterschreibt Vertrag für weiteres Covid-19-Medikament

17:18
21.09.2021
Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über die gemeinsame Anschaffung eines Covid-19-Medikaments des Pharmaunternehmens Eli Lilly abgeschlossen. 18 EU-Staaten beteiligten sich am gemeinsamen Kauf von 220 000 Behandlungen eines Medikaments mit sogenannten monoklonalen Antikörpern, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.

Es handele sich um die Kombination der beiden monoklonalen Antikörper Bamlanivimab und Etesevimab zur Behandlung von Covid-Patienten, die keinen Sauerstoff brauchen, bei denen jedoch die Gefahr einer schweren Erkrankung bestehe. Monoklonale Antikörper werden im Labor hergestellt und sollen das Virus nach einer Infektion außer Gefecht setzen.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft derzeit eine Zulassung des Antikörper-Cocktails. Die Frage, ob Deutschland unter den 18 teilnehmenden Ländern ist, blieb zunächst offen. Die EU-Kommission hat bereits Verträge für andere Medikamente abgeschlossen.

Jean-Pierre Fellmer

Gesundheitsminister beraten über Entschädigungen bei Quarantäne

15:40
21.09.2021
In der Corona-Krise wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwoch über ein einheitliches Vorgehen beim finanziellen Ausgleich für angeordnete Quarantäne beraten. In ersten Ländern sollen Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben. Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte grundsätzlich Sympathie für eine solche Linie erkennen lassen und erläutert, die Handhabung liege aber bei den Ländern. Auch aus den Ländern waren Rufe nach einem einheitlichen Vorgehen laut geworden.

Jean-Pierre Fellmer