Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für einheitliche Zugangsregeln für Veranstaltungen ausgesprochen - auch mit stärkerer Unterscheidung nach Geimpften und Ungeimpften. „Wir sollten hier zu einer gemeinsamen Linie kommen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Ideal wäre nach seinen Worten, wenn sich alle Länder auf das 2G-Modell als Option einigten. „Die Veranstalter könnten dann bundesweit selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, um im Gegenzug von anderen Schutzauflagen befreit zu werden.“ Forderungen nach einem festen Datum für ein Ende aller Corona-Auflagen erteilte die Bundesregierung vorerst eine Absage.
Spahn sagte, einige Länder hätten für Veranstalter eine 2G-Regel
als Option und Ergänzung zum generell bundesweit vereinbarten 3G-Modell eingeführt - also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. Er finde dies grundsätzlich richtig. „Aber es ist für die Bürger mal wieder sehr verwirrend, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg geht. Es gibt für Konzerte oder
Veranstaltungen aktuell 16 unterschiedliche Regeln.“ Die FDP im Bundestag mahnte erneut weiterhin die Anwendung der 3G-Regel an.