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Prognose: Immobilienpreise steigen nach Corona noch schneller

11:35
16.09.2021
Konnte die Corona-Krise dem Immobilienmarkt in Deutschland schon nichts anhaben, so rechnen Experten nun mit Nachholeffekten und weiter steigenden Preisen. Laut einer Prognose des Hamburger Gewos-Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung wird der Immobilien-Gesamtumsatz im laufenden Jahr um 6,3 Prozent auf 311,1 Milliarden Euro steigen. Im bisherigen Rekordjahr 2020 hatte der Umsatz knapp 293 Milliarden Euro betragen.

Treiber seien vor allem die Wohnimmobilien, deren Volumen vom Vorjahr voraussichtlich um 7,5 Prozent auf 237,7 Milliarden Euro wächst. Das geht aus der aktuellen Gewos-Prognose hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gleichzeitig werde die Zahl der Transaktionen nur leicht um 1,4 Prozent steigen. Der Durchschnittspreis pro Kauffall steigt weiter.

Das bestätigt Gewos-Experte Sebastian Wunsch mit Zahlen aus 2020: „Die Preisdynamik im Bereich des selbst genutzten Wohneigentums hat sich im Zuge der Corona-Pandemie noch einmal verstärkt. Mit 10,8 Prozent bei Eigenheimen und 7,2 Prozent bei Eigentumswohnungen haben wir in 2020 die stärksten Preiszuwächse seit Beginn unserer Aufzeichnungen in den 80er-Jahren festgestellt.“ Das hohe Transaktionsaufkommen halte seit der zweiten Jahreshälfte 2020 an. „Eine höhere Zahl an Kauffällen haben wir letztmalig im Jahr 1999 registriert.“

Jan-Felix Jasch

Corona-Inzidenz in Niedersachsen erneut leicht gesunken

10:45
16.09.2021
Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen flaut weiterhin leicht ab. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Donnerstag im Landesdurchschnitt bei 65,6 - so viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus an. Am Mittwoch hatte der Wert bei 68,3 gelegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 1043 neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden neun Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 5896.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und Patienten in Niedersachsen stieg erneut geringfügig von 4,6 auf 4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken sank dagegen leicht auf 5,5 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,7 Prozent am Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5 Prozent für die erste Warnstufe überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Jan-Felix Jasch