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20210914195640

Beratung über Linie bei Quarantäne-Entschädigungen geplant

09:51
14.09.2021
In der Corona-Krise wollen Bund und Länder über ein einheitliches Vorgehen beim Ausgleich von Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne bei Nicht-Geimpften beraten. „Wir versuchen, mit den Ländern eine gemeinsame Linie bei der Lohnersatzleistung zu finden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montagabend beim „Ständehaustreff“ der „Rheinischen Post“ nach Angaben der Zeitung. Thema soll dies voraussichtlich in der Runde der Gesundheitsminister am Mittwoch kommender Woche sein.

In ersten Bundesländern sollen Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfällen mehr haben. Dies sieht das Bundesinfektionsschutzgesetz bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt. Spahn hatte grundsätzlich Sympathie für eine solche Argumentation erkennen lassen und erläutert, die Handhabung liege aber bei den Ländern. Auch aus den Ländern waren Rufe nach einem einheitlichen Vorgehen laut geworden.

Jan-Felix Jasch

Corona-Inzidenzen in Niedersachsen beinahe unverändert

09:11
14.09.2021
Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich am Dienstag kaum verändert - insgesamt bleibt die Zahl der Neuinfektionen in etwa in der Größenordnung der vergangenen Tage. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Dienstagmorgen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,0. Am Montag hatten sich im Schnitt noch 75,8 Menschen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche mit dem Virus angesteckt. Es ist also ein leichter Rückgang - gleichzeitig nahm jedoch die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Fälle als neue Maßzahl geringfügig von 4,4 auf 4,5 zu.

Zuletzt wurden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger in Niedersachsen gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 5883. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg leicht auf 5,2 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,1 Prozent am Vortag. Damit bleibt der erste Schwellenwert von 5 Prozent überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im landesweiten Schnitt wurden mit Stand Dienstagmorgen in den vergangenen sieben Tagen statistisch gesehen 4,5 von 100 000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.

Jan-Felix Jasch