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Bundesweite Impfaktionswoche gegen Corona startet

08:51
13.09.2021
Mit einer bundesweiten Impfaktionswoche soll in den kommenden Tagen die Corona-Impfquote nach oben getrieben werden. Ob am Fußballplatz, im Einkaufszentrum oder bei Festen: Alle Bürger sollen teils ohne Termin und kostenfrei eine Schutzimpfung erhalten können. Neben den dauerhaften Impfmöglichkeiten etwa in den Impfzentren stehen zahlreiche temporäre Angebote zur Verfügung. Auf der Webseite zusammengegencorona.de sind zahlreiche der besonderen Impfaktionen aufgelistet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief die Bürger am Sonntag auf, die Angebote zu nutzen. „Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen. Nie ging es schneller“, sagte sie. Impfangebote werde es auch bei Freiwilligen Feuerwehren, in der Straßenbahn oder in Moscheen geben. Die Impfaktionswoche dauert bis zum 19. September.

Derzeit sind rund 62 Prozent der Menschen in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft. Die Quote stieg zuletzt nur langsam weiter an.

Jan-Felix Jasch

Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt auf 75,8

08:04
13.09.2021
Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verstärkt sich weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Montag leicht auf 75,8 - so viele Menschen pro 100 000 Einwohner haben sich binnen einer Woche landesweit mit dem Virus angesteckt. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Sonntag hatte die Inzidenz bei 75,7 gelegen, vor einer Woche bei 72,5. Einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus gab es nicht, die Gesamtzahl blieb bei 5876. 

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen stieg am Montag weiter - auf inzwischen 5,1 Prozent der Gesamtkapazität nach 4,9 Prozent am Vortag. Damit ist der erste Schwellenwert von 5 Prozent überschritten, weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.

In Niedersachsen gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den Wert 50 überschreitet, sind etwa Innengastronomie, Friseure oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) zugänglich. Weiter ausschlaggebend sind die Zahl der Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern im Land sowie die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.

Jan-Felix Jasch