Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen wird immer stärker. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte am Freitag den Wert 76,5 - so viele Menschen pro 100.000 Einwohnern haben sich binnen einer Woche mit dem Virus angesteckt. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Donnerstag hatte die Inzidenz bei 75,0 gelegen. Vier weitere Menschen starben an oder in Zusammenhang mit dem Virus, die Gesamtzahl stieg auf 5873. Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 124,4 - dies war der höchste Wert unter den Bundesländern.
Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten in Niedersachsen lag am Freitag wie einen Tag zuvor bei 4,7 Prozent der Gesamtkapazität. Am Mittwoch hatte sie für einen Tag den Schwellenwert von 5 Prozent erreicht. Weitere Schwellenwerte sind 10 Prozent und 20 Prozent.
Bei der Belegung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten lag die Inzidenz am Freitag bei 4,2, am Vortag betrug sie 4,1. Das heißt: Im landesweiten Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen 4,2 von 100.000 Einwohnern im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion in einer Klinik behandelt. Ab einem Wert von 6 ist in Niedersachsen der erste Schwellenwert erreicht, weitere Schwellenwerte sind 9 und 12.