Letztes Update:
20210905151253
Kapitel

Samstag, 4. September

Das war am Samstag, 4. September, wichtig

18:37
04.09.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 129 neue Infektionen gemeldet (Stand: 4. September, 15 Uhr - Änderungen zum Vortag). Demnach haben sich 95 Menschen in der Stadtgemeinde Bremen infiziert (Inzidenz: 90), in der Stadtgemeinde Bremerhaven sind es 34 (Inzidenz 207,7). Ein Mensch ist an oder mit Covid-19 im Vergleich zum Vortag gestorben.
  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Niedersachsen leicht gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen, lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstag bei 59,2 - und damit etwas niedriger als am Freitag (64,6). Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 105,4 nach 101,0 am Vortag.

Deutschland und Welt:

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bei 80,7. Am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 72,1. 
  • Mehr als 61 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag auf Twitter mit. Demnach haben mehr als 54 Millionen Menschen (65,7 Prozent) eine Erstimpfung erhalten.

Jean-Pierre Fellmer

129 neue Infektionen im Bundesland Bremen

15:37
04.09.2021
Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 129 neue Infektionen gemeldet (Stand: 4. September, 15 Uhr - Änderungen zum Vortag). Demnach haben sich 95 Menschen in der Stadtgemeinde Bremen infiziert (Inzidenz: 90), in der Stadtgemeinde Bremerhaven sind es 34 (Inzidenz 207,7). Ein Mensch ist an oder mit Covid-19 im Vergleich zum Vortag gestorben.

Jean-Pierre Fellmer

Dringende Appelle zu mehr Corona-Impfungen für den Herbst

16:40
04.09.2021
Angesichts der stockenden Impfungen in Deutschland werden Warnungen vor einer kritischeren Corona-Lage in den kommenden Monaten lauter. Mediziner befürchten im Herbst eine erneute starke Belastung der Intensivstationen, sollte das Impftempo nicht schnell anziehen. Gesundheitsminister Jens Spahn und die Praxisärzte riefen dazu auf, Impfangebote anzunehmen. „Wir brauchen noch mindestens 5 Millionen Impfungen für einen sichereren Herbst und Winter“, schrieb der CDU-Politiker am Samstag bei Twitter mit Blick auf vollständige Impfungen. Aus der Bundesregierung kamen Mahnungen an die Länder, zügig bessere Corona-Schutzvorkehrungen in den Schulen umzusetzen.

Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind laut Spahn nun 50,9 Millionen Menschen oder 61,2 Prozent der Bevölkerung. Mindestens eine Impfung bekommen haben knapp 54,7 Millionen Menschen oder 65,7 Prozent aller Einwohner. Das Impftempo hatte zuletzt aber nachgelassen. Spahn sagte der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Samstag): „Die Impfquote ist noch zu niedrig, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“ Die Infektionszahlen bei Ungeimpften seien mehr als zehn Mal höher als bei Geimpften, 90 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstationen seien ungeimpft.

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin warnte, es sei schon jetzt zu sehen, wie stark sich die Delta-Virusvariante in geschlossenen Räumen ausbreite. „Wenn wir bis Oktober nicht die Impfquote deutlich nach oben bringen, bekommen wir im Herbst einen richtig starken Anstieg der Corona-Fälle auf den Intensivstationen“, sagte Präsident Christian Karagiannidis, der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Die Entwicklung sei für den Fall, dass die Impfquote kaum noch steige, relativ genau vorauszuberechnen.

Jean-Pierre Fellmer