Letztes Update:
20210822153018
Kapitel

Samstag, 21. August

Das war am Samstag, 21. August, wichtig

17:50
21.08.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 58 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: Samstagt, 15 Uhr, Veränderungen zum Vortag). Demnach haben sich 49 Menschen in de Stadtgemeinde Bremen infiziert (Inzidenz: 49,9), in Bremerhaven waren es neun Menschen (Inzidenz: 67,8). Niemand ist an oder mit Covid-19 im Vergleich zum Vortag gestorben.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Samstag weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts betrug der Wert 37,2, nachdem er am Vortag bei 35,5 lag. Eine Woche zuvor hatte es 23,2 Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben.

Deutschland und Welt:

  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen bei 51,6 - und damit erstmals seit Mai wieder über 50. Am Vortag hatte die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner noch bei 48,8 gelegen, vor einer Woche bei 32,7. 
  • Für deutsche Urlauber wird ab diesem Sonntag eine Reise auf die Kanarischen Inseln oder nach Katalonien mit der Touristenhochburg Barcelona und den Stränden der Costa Brava um einiges attraktiver. Die beiden Regionen und drei weitere in Spanien - Valencia, Kastilien-La Mancha und Asturien - werden um Mitternacht von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.
  • Wegen des Verdachts zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfszahlungen haben die Staatsanwaltschaften in Niedersachsen bis Ende Juni 1603. Ermittlungsverfahren geführt.

Jean-Pierre Fellmer

Erneut demonstrieren in Frankreich Zehntausende gegen Corona-Politik

17:09
21.08.2021
In Frankreich haben Zehntausende Menschen am Samstag am sechsten Wochenende in Folge gegen die verschärften Corona-Regeln demonstriert. Quer durchs Land war zu rund 200 Protestzügen aufgerufen worden. Diese verliefen zumeist friedlich, im südfranzösischen Montpellier kam es zu Rangeleien zwischen linken und rechten Teilnehmern einer Demonstration, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Außer gegen eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen richteten die Proteste sich gegen den sogenannten Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test.

Jean-Pierre Fellmer

Katalonien und Kanaren keine Hochrisikogebiete mehr

15:45
21.08.2021
Für deutsche Urlauber wird ab diesem Sonntag eine Reise auf die Kanarischen Inseln oder nach Katalonien mit der Touristenhochburg Barcelona und den Stränden der Costa Brava um einiges attraktiver. Die beiden Regionen und drei weitere in Spanien - Valencia, Kastilien-La Mancha und Asturien - werden um Mitternacht von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.

Dadurch erleichtert sich für Besucher künftig die Rückkehr in die Heimat. Denn Einreisende aus Corona-Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssten für zehn Tage in Quarantäne. Man kann diese frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test beenden. Für vollständig Geimpfte und Genesene gibt es keine Quarantänepflicht.

Im Juli hatte Spanien wieder mit die höchsten Infektionszahlen in Europa. Deshalb war das ganze Land bisher Hochrisikogebiet. Inzwischen wird die Lage aber überall in Spanien immer besser. Auf den Kanaren ging die Sieben-Tage-Inzidenz binnen drei Wochen von 250 auf 98 zurück, in Katalonien von 413 auf 122, in Valencia von 259 auf 106. Den besten Wert weist derzeit Asturien im Norden des Landes auf: Dort wurden zuletzt nur noch 60 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen erfasst.

Jean-Pierre Fellmer