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Astrazeneca: Guter Schutz vor Covid-19 durch Antikörper-Mittel

13:12
20.08.2021
Oxford (dpa) – Ein Antikörper-Medikament des Pharmakonzerns Astrazeneca schützt klinischen Tests zufolge wirksam vor einer Corona-Erkrankung. Das Medikament AZD7442 - eine Kombination zweier langwirksamer Antikörper - ist speziell für Menschen gedacht, für die eine Impfung aus bestimmten Gründen nicht besonders gut geeignet ist. Das Mittel reduzierte in Tests einer klinischen Phase-III-Studie das Risiko, symptomatisch an Covid-19 zu erkranken, um 77 Prozent, wie Astrazeneca am Freitag in London mitteilte. Keiner der Probanden, die das Medikament verabreicht bekamen, erkrankte schwer oder starb. In der Vergleichsgruppe, die ein Placebo erhielt, gab es drei schwere Covid-Fälle und zwei Todesfälle.

Das Antikörpermittel wird in einer Dosis in den Muskel gespritzt und soll damit leicht zu verabreichen sein. Dem Unternehmen zufolge ist das Medikament das erste präventive Mittel, das kein Impfstoff ist und in klinischen Studien einen wirksamen Schutz vor Covid-19 gezeigt hat. Bei einer Impfung soll der Körper selbst Antikörper herstellen, bei AZD7442 werden diese von außen verabreicht.

Die Schutzwirkung soll bis zu zwölf Monate anhalten und auch gegen die derzeit kursierende Delta-Variante funktionieren. Im Laufe des Jahres sollen weiterführende Daten aus der Phase-III-Studie vorgelegt werden, da weitere Tests noch laufen. Als Nächstes soll bei den Behörden eine Zulassung des Mittels beantragt werden.

Patrick Reichelt

Lufthansa schließt Lounges an einigen Flughäfen dauerhaft

11:51
20.08.2021
Für Vielflieger der Lufthansa wird das Reisen künftig weniger komfortabel. Die Lufthansa-Lounges in Bremen, Dresden, Köln/Bonn, Leipzig und Nürnberg sowie Delhi bleiben dauerhaft geschlossen, wie das Unternehmen am Freitag auf Anfrage mitteilte. Weitere Entscheidungen seien bislang nicht gefallen. „Allerdings schauen wir uns unser Lounge-Portfolio grundsätzlich kontinuierlich an, um bei Bedarf auf sich verändernde Marktgegebenheiten eingehen zu können“, hieß es. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ darüber berichtet.

Jean-Pierre Fellmer