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20210818160405

Neue Corona-Verordnung Niedersachsens wird im Gesundheitsausschuss besprochen

14:08
18.08.2021
Die Änderung der Corona-Verordnung für Niedersachsen ist am Mittwoch (10.15 Uhr) Thema im Sozialausschuss des Landtags. Niedersachsen hatte nach der jüngsten Bund-Länder-Schalte zur Corona-Pandemie angekündigt, sich vom Stufenplan verabschieden zu wollen. Angedacht seien nun Warnstufen, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Details dazu sollten im Ausschuss genannt werden. Auch ein neuer Bewertungsmaßstab soll eingeführt werden, der die Sieben-Tage-Inzidenz mit anderen Parametern - etwa der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern - in Relation setzt.

Die neue Corona-Verordnung soll am 25. Augustin Kraft treten. 3G - also Teilnahme nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete - wird laut Pörksen in der zukünftigen Strategie der Landesregierung eine entscheidende Rolle spielen.

Jan-Felix Jasch

Coronabedingte Lernrückstände bei Schülern: Lehrer geteilter Meinung

12:34
18.08.2021
Die Corona-Folgen für Schüler werden von Lehrkräften einer Umfrage zufolge unterschiedlich dramatisch bewertet. 47 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer sind demnach der Ansicht, dass es „bei mehr als der Hälfte“ (30 Prozent) oder sogar „bei fast allen“ (17 Prozent) Schülerinnen und Schülern „gravierende Lernrückstände“ gibt, wie eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey für die wirtschaftsnahe „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) zwischen Juni und August ergab.

Auf der anderen Seite gaben 44 Prozent an, dass es bei „bei weniger als der Hälfte“ (25 Prozent) oder „bei sehr wenigen“ (19 Prozent) Schülern solche Rückstände gibt. Die Zahlen lagen der Deutschen Presse-Agentur vor. Die heterogenen Ergebnisse zeigten, wie wichtig eine genaue und möglichst individuelle Überprüfung der Lernstände sei, hieß es bei der INSM. Statt pauschaler Maßnahmen müsse es zielgerichtete Angebote geben.

Jan-Felix Jasch

622 Corona-Infektionen trotz abgeschlossener Impfung gemeldet

11:37
18.08.2021
In Niedersachsen sind bislang 622 Corona-Infektionen trotz abgeschlossener Impfung gemeldet worden - das entspricht 0,4 Prozent aller Infizierten. Insgesamt habe es von Jahresbeginn bis zum 9. August rund 157 000 Meldefälle im Land gegeben, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Hannover mit. Die Daten zu den sogenannten Impfdurchbrüchen basierten auf der Definition des Robert Koch-Instituts (RKI), wonach 14 Tage nach der Impfung, die die Impfserie abschließt, von einer vollständigen Schutzwirkung ausgegangen werde.

Dass sich Geimpfte in Sicherheit wähnten und dabei das Virus übertragen könnten, sei ein Problem, dessen sich die niedersächsische Regierung sehr bewusst sei, sagte Sprecherin Anke Pörksen. „Deshalb geht auch der dringende Appell bei den jetzt Heimkehrenden aus dem Urlaub dahingehend, dass auch wenn man geimpft ist, man doch gerne bitte zumindest zuhause noch mal einen Test macht oder vielleicht auch nach zwei Tagen noch mal einen macht.“ Es sei angesichts der Fallzahlen aber unverhältnismäßig, alle Geimpften zusätzlich zum Test zu verpflichten.

Jan-Felix Jasch