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20210811183257

RKI registriert 4996 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 25,1

05:00
11.08.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochmorgen lag sie bei 25,1 - am Vortag hatte der Wert 23,5 betragen, vor einer Woche lag er bei 18,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 4996 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3571 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 14 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 25 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 799 425 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Jan-Felix Jasch

Kapitel

Dienstag, 10. August

Das war am Dienstag, 10. August, wichtig

04:58
11.08.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben am Dienstag 50 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15 Uhr). 38 fallen auf die Stadtgemeinde Bremen, 12 auf Bremerhaven. Eine Person ist in der Stadtgemeinde Bremen an oder mit dem Virus gestorben, hier liegt die Inzidenz bei 24,3. In Bremerhaven liegt sie bei 34,3.
  • Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen verharrt seit dem Wochenanfang ungefähr auf dem gleichen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Dienstag bei 18,3 nach 18,4 am Vortag. 
  • Nachdem eine Krankenschwester Spritzen mit einer Kochsalzlösung statt mit Impfstoff aufgezogen haben soll, könnten nun Tausende Menschen im Kreis Friesland keinen ausreichenden Impfschutz gegen Covid-19 haben - weit mehr als zunächst angenommen.
Deutschland und die Welt:
  • Bund und Länder haben sich nach längerer Zeit wieder getroffen, um sich über das weitere Vorgehen in der Pandemie zu beraten - hiergeht es zu den Beschlüssen.
  • Das vom Bund finanzierte Angebot kostenloser Corona-Schnelltests für alle Bürger soll am 10. Oktober enden - ab 11. Oktober muss man sie in der Regel selbst bezahlen. 
  • Corona-Wirtschaftshilfen sollen verlängert werden. Die bisher bis Ende September laufende Überbrückungshilfe III Plus sowie die Erleichterungen zum Zugang für das Kurzarbeitergeld sollen nun bis Jahresende laufen.

Jan-Felix Jasch