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Mittlerweile 60 Millionen nachgewiesene Corona-Fälle in Europa

12:01
02.08.2021
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind in Europa mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Damit entfallen rund 30 Prozent aller weltweit bisher gemeldeten Corona-Fälle auf die europäische Region, wie am Montag aus den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO hervorging.

Das WHO-Regionalbüro Europa rief in dem Zuge zu mehr Bemühungen auf, beim Impfen gegen Covid-19 schneller und ausgewogener voranzukommen. Die Impffortschritte variierten unter den Staaten stark, die Impfrate sei bei Prioritätsgruppen wie Älteren, Mitarbeitern des Gesundheitswesens, Betreuten in Langzeitpflege und Vorerkrankten in einigen Ländern noch immer niedrig, erklärte die regionale WHO-Notfalldirektorin Dorit Nitzan. Es sei wichtig, dass sich die Länder weiter darum bemühten, die am stärksten gefährdeten Menschen und Risikogruppen zu schützen, forderte Nitzan. Traurigerweise gebe es nunmehr mehr als 1,2 Millionen Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 in der Region. Weltweit sind es bisher 4,2 Millionen Todesfälle.

Die WHO rechnet insgesamt mehr als 50 Länder zur Region Europa, darunter neben der Europäischen Union auch östlich davon gelegene Länder wie Russland, die Ukraine, die Türkei und weitere Staaten. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat bislang für die 27 EU-Mitgliedstaaten und ihre im Europäischen Wirtschaftsraum verknüpften Partnerländer Norwegen, Island und Liechtenstein rund 34,4 Millionen Infektionen sowie mehr als 740 000 Todesfälle erfasst.

Malte Bürger

Umfrage: Impftempo und höhere Inzidenz dämpfen Konsumstimmung

11:40
02.08.2021
Das niedrigere Impftempo und die steigenden Corona-Infektionszahlen dämpfen nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) die Verbraucherstimmung. Nach fünf Monaten im Aufwärtstrend entwickelte sich das auf einer Umfrage unter 2000 Verbrauchern basierende Konsumbarometer im August wieder negativ, wie der Verband am Montag mitteilte.

„Derzeit beschäftigt Verbraucher die nachlassende Dynamik der Impfkampagne sowie die Ausbreitung von neuen und aggressiveren Corona-Varianten. Beide Faktoren dämpfen den Optimismus unter Verbrauchern und haben einen negativen Effekt auf ihre Stimmung“, erklärte der HDE. Gemessen an den vergangenen zwölf Monaten erfolge die leichte Eintrübung der Stimmung allerdings auf hohem Niveau.

Wie sich der private Konsum im weiteren Jahresverlauf entwickeln werde, sei maßgeblich von den Infektionszahlen der kommenden Monate und dem politischen Umgang damit abhängig, betonte der Verband. Die jüngste Entwicklung zeige, wie anfällig die Erholung sei.

Malte Bürger