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Altmaier: „Werden neuen Lockdown verhindern“

09:37
18.07.2021
Für Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kommt eine erneute Schließung von Geschäften und Restaurants in der Corona-Krise nicht infrage. „Wir müssen und werden einen neuen Lockdown verhindern. Er wäre für viele Geschäfte und Restaurants, die bereits monatelang geschlossen waren, verheerend“, sagte Altmaier der „Bild am Sonntag“. Solange keine Überlastung des Gesundheitssystems drohe, gebe es keinen Grund für neue Maßnahmen. Geimpfte oder Jüngere hätten bei einer Infektion meist gar keine Symptome, die Intensivbetten-Kapazität in Deutschland sei weit von ihrer Auslastungsgrenze entfernt.

Aus Sicht des Mittelstands sind Altmaiers Äußerungen indirekt Anlass zur Sorge. „Denn offenbar reagiert er damit auf entsprechende Überlegungen in der Bundesregierung“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Markus Jerger, der Deutschen Presse-Agentur. Schon die Spekulation darüber verunsichere die Unternehmen und verhindere Investitionen. „Anstatt über neue Zwangsmaßnahmen zu spekulieren, sollte die Bundesregierung ein positives Signal an die Wirtschaft senden.“ Die Union müsse sich „endlich einmal“ gegen ihren Koalitionspartner durchsetzen und für eine Entlastung bei Steuern, Abgaben und Energiekosten sorgen.

Max Seidenfaden

Impfaktionstag in Bremen

08:54
18.07.2021
In Bremen wird es an diesem Sonntag und Montag erneut eine Impfaktion ohne Voranmeldung geben. Im Impfzentrum stehen dafür insgesamt 1000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson bereit. Im Gegensatz zu den anderen Impfstoffen muss dieser nur ein Mal verimpft werden. Bereits 14 Tage nach der Impfung tritt der Impfschutz ein.

Alle Bremerinnen und Bremer oder Personen, die in Bremen arbeiten, können am Sonntag und Montag in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr im Impfzentrum Bremen eine Impfung mit Johnson & Johnson erhalten, wenn sie mindestens 18 Jahre alt sind und bisher noch nicht gegen das Coronavirus geimpft wurden. 

Max Seidenfaden

Niederlande und Griechenland jetzt Corona-Risikogebiete

08:03
18.07.2021
Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen gelten die Niederlande, Griechenland und Teile Dänemarks seit Mitternacht in der Nacht zum Sonntag für die deutschen Behörden als Risikogebiete. Nach der bereits am Freitag veröffentlichten Mitteilung des Robert Koch-Instituts rät das Auswärtige Amt von touristischen Reisen in diese Länder und Regionen ab.

Für die Niederlande und die dänische Hauptstadtregion um Kopenhagen ergeben sich daraus auch praktische Folgen: Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland einreist und nicht geimpft oder genesen ist, muss wieder einen Corona-Test machen. Auch die zum dänischen Königreich zählenden Färöer-Inseln sind jetzt Risikogebiet. Die Niederlande sind das erste der neun Nachbarländer Deutschlands, das wieder ganz als Risikogebiet eingestuft wird. Ausgenommen sind zum Königreich gehörende Überseegebiete.

In Griechenland sind zuletzt die Infektionszahlen gestiegen, seit die Regierung die Maßnahmen für das Nachtleben gelockert hat und viele junge, noch ungeimpfte Leute feiern gehen. Wer aus dem Urlaub in Griechenland zurückkehrt, muss entweder getestet, genesen oder geimpft sein.

Max Seidenfaden

Impf-Aktion für Jugendliche ab zwölf Jahren startet

07:22
18.07.2021
 Rund 27 000 Biontech-Impfdosen sind an diesem Sonntag für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren in niedersächsischen Impfzentren reserviert. Rund die Hälfte der 50 Zentren im Land nehmen an der Aktion teil. In einigen Regionen waren die Plätze innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Deshalb hat das Gesundheitsministerium bereits eine Verlängerung des speziellen Angebots über diesen Sonntag hinaus angekündigt. Termine können Eltern ausschließlich telefonisch über die Hotline des Landes buchen. Hannoveraner können aber beispielsweise auch nach Celle oder Hildesheim ausweichen. Die örtliche Bindung an das jeweilige Impfzentrum ist bei der Aktion für Minderjährige aufgehoben.

Max Seidenfaden