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20210708202513
Kapitel

Donnerstag, 8. Juli

Das war am Donnerstag, 8. Juli, wichtig

20:24
08.07.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Das Gesundheitsressort hat elf Neuinfektionen für das Land Bremen gemeldet, zehn davon entfallen auf die Stadt Bremen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 488. Die Inzidenz ist in Bremen minimal auf 11,3 gesunken (Vortag: 11,6), in Bremerhaven lag sie wie am Mittwoch bei 2,6.

Deutschland und die Welt:

  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) mit 970 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden etwas mehr Fälle gemeldet als in der Vorwoche (892). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 5,2 (Vortag: 5,1; Vorwoche: 5,1).
  • Bislang sind knapp 4000 Menschen in Deutschland trotz vollständigem Impfschutz an Covid-19 erkrankt - bei rund 975.000 registrierten Corona-Erkrankungen insgesamt im selben Zeitraum. Das geht aus dem Lagebericht des RKI hervor.
  • In Deutschland sind mehr als 40 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die Quote stieg am Donnerstag auf 40,8 Prozent - tags zuvor hatte sie bei 39,9 Prozent gelegen. Mehr als 47,8 Millionen Menschen (57,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung bekommen, rund 33,9 Millionen Menschen sind vollständig geimpft.
  • Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus ist in den USA Schätzungen zufolge inzwischen für mehr als die Hälfte aller untersuchten Infektionen verantwortlich. Dies gehe aus Genomanalysen des Virus hervor, sagte am Donnerstag die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Vor knapp drei Wochen sei die Variante noch für ein Viertel der analysierten Infektionen verantwortlich gewesen.

Malte Bürger

Viele Corona-Tests: Synlab wird noch optimistischer für 2021

20:11
08.07.2021
Das brummende Geschäft mit Corona-Tests stimmt den Labordienstleister Synlab noch optimistischer für das laufende Jahr. Das Management peilt 2021 einer Mitteilung vom Donnerstagabend zufolge ein Umsatzwachstum von bis zu einem Viertel auf 3,2 bis 3,3 Milliarden Euro an. Bisher war lediglich von mehr als 3,0 Milliarden Euro die Rede gewesen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll um mehr als ein Drittel auf mindestens 925 Millionen Euro klettern.

Synlab hat neben verschiedenen Tests auf das Sars-CoV-2-Virus auch zahlreiche andere Angebote rund um die Labordiagnostik etwa für Kliniken und Mediziner. Zudem verfügt das Unternehmen noch über einen kleineren veterinärmedizinischen Zweig.

Synlab war erst Ende April an die Börse gegangen. Die zu 18 Euro ausgegebenen Aktien stiegen gleich am zweiten Handelstag auf ein Rekordhoch von 21,46 Euro, bevor sie erst einmal den Rückwärtsgang einlegten. So sorgen sich Investoren, dass das Wachstum des Konzerns ganz maßgeblich von den Corona-Tests abhängt. Sollten die irgendwann nicht mehr notwendig sein, würde ein wichtiges Geschäft wegbrechen, was wohl nur schwer aufzufangen wäre, so die Befürchtungen.

Malte Bürger