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Statistik für 2020: Covid-19 bei 30.136 Menschen als Todesursache

15:01
08.07.2021
Bei 36.291 Todesbescheinigungen war im vergangenen Jahr Covid-19 als Erkrankung vermerkt. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik hervor. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, war Covid-19 bei 30 136 Menschen und damit in 83 Prozent der Fälle auch die Todesursache. In 6155 Fällen (17 Prozent) starben die Personen mit einer Coronavirus-Infektion als Begleiterkrankung, jedoch an einer anderen Grunderkrankung. Insgesamt erfasst die Statistik 985.620 Verstorbene bundesweit.

Die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik werden ab dem Berichtszeitraum Januar 2020 erstmals monatlich veröffentlicht und umfassen laut Statistischem Bundesamt bis zur vorliegenden Auswertung knapp 92 Prozent aller Sterbefälle. Die Zahl der Suizide lag den Angaben zufolge im Jahr 2020 nach der vorläufigen Auswertung bei 8565 und damit bislang leicht unter dem Wert von 2019 mit 9041.

Malte Bürger

Bremer Inzidenz wieder minimal gesunken

14:29
08.07.2021
Das Gesundheitsressort hat elf Neuinfektionen für das Land Bremen gemeldet, zehn davon entfallen auf die Stadt Bremen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 488. Die Inzidenz ist in Bremen minimal auf 11,3 gesunken (Vortag: 11,6), in Bremerhaven lag sie wie am Mittwoch bei 2,6.

Im Land Bremen müssen aktuell neun Personen stationär versorgt werden, davon eine Person auf der Intensivstation. Bei mindestens drei Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Malte Bürger

London hebt für Briten Quarantänepflicht nach Ankunft auf

13:49
08.07.2021
Touristen etwa aus Deutschland müssen auch nach dem 19. Juli nach Ankunft im Vereinigten Königreich für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne. Zwar hebt die britische Regierung die verpflichtende Selbstisolation für vollständig geimpfte Einreisende sowie Minderjährige auf - dies gilt aber nur für Menschen mit Wohnsitz im Land. Am 19. Juli sollen alle noch bestehenden Corona-Regeln beendet werden.

„Wir möchten internationale Besucher wieder in Großbritannien willkommen heißen und arbeiten daran, unseren Ansatz auf geimpfte Passagiere von wichtigen Reisezielen auszuweiten“, sagte Verkehrsminister Grant Shapps am Donnerstag im Parlament. Er hoffe, dass die Ausweitung auf Länder wie die USA und die EU-Mitgliedstaaten „im Laufe des Sommers“ erfolgen könne. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson machte klar, dass die Impfungen durch den britischen Gesundheitsdienst NHS erfolgt sein müssten, um ohne Quarantäne einreisen zu dürfen.

Briten oder Menschen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich müssen vom 19. Juli an bei Einreise aus „gelben Ländern“ wie Deutschland, Frankreich oder Italien weiterhin einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Sie müssen zudem nach Ankunft und innerhalb von zwei Tagen einen weiteren Test machen, die Selbstisolation sowie ein weiterer Test nach mindestens acht Tagen entfallen aber, wie Minister Shapps sagte. Die Regeln gelten für England und könnten in den anderen Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland abweichen.

Malte Bürger