Letztes Update:
20210702173534

Bremer Inzidenz minimal gestiegen

14:18
02.07.2021
Im Land Bremen hat es insgesamt acht neue Coronafälle gegeben. Das teilte das Gesundheitsressort am Freitag mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt nun bei 27.466, sechs der acht neuen Fälle stammen aus der Stadt Bremen. Dort erhöhte sich auch die Zahl der genesenen Personen um sechs auf nun 22.462. Derweil gab es in Bremerhaven einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19, im gesamten Bundesland sind es nun 487.

Bei den Inzidenzen hat die Stadt Bremen minimal zugelegt, sie stieg im Vergleich zum Vortag (6,2) auf nun 6,3. Wesentlich deutlicher war der Anstieg in Bremerhaven. Nach einem Wert von 4,4 am Vortag beträgt er nun 7,0.

Malte Bürger

Patientenschützer sorgen sich um Impfschutz von Pflegeheimbewohnern

13:54
02.07.2021
Angesichts der schnellen Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus haben Patientenschützer eine rasche Entscheidung über die Nachimpfung von Pflegeheimbewohnern gefordert.
„Noch im Juli braucht es eine politische Entscheidung, wann das Auffrischungsangebot für die Pflegeheimbewohner starten soll“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Die meisten Heimbewohner hätten bereits im Februar ihre zweite Impfdosis erhalten. Es zeichne sich ab, dass der Impfschutz bei Hochbetagten schneller seine Wirkung verliere als bei jüngeren Menschen. „Deshalb darf jetzt keine Zeit vertan werden“, sagte Brysch.

Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) dürfte mindestens jede zweite Corona-Ansteckung in der laufenden Woche auf die ansteckendere Delta-Variante zurückgehen.

Jan-Felix Jasch

Laschet will interdisziplinären Corona-Expertenrat auf Bundesebene

13:19
02.07.2021
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will im Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler auch auf Bundesebene den Rat von Experten und Expertinnen unterschiedlicher Bereiche zur Bewältigung der Corona-Krise einholen. „Natürlich ist die Pandemie nicht zu Ende“, sagte der Unions-Kanzlerkandidat am Freitag in einer Aktuellen Stunde im Landtag in Düsseldorf.

Der CDU-Bundesvorsitzende rechtfertigte in der Debatte die Auflösung seines eigenen Corona-Expertenrats, der die CDU/FDP-Landesregierung seit April 2020 unter anderem zu den sozialen, psychischen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie beraten hatte. Der Expertenrat für NRW habe in seiner sechsten und letzten Stellungnahme Grundsätze formuliert, die schon jetzt klar machten, „was uns im Herbst droht“, sagte Laschet. SPD und Grüne im Landtag kritisierten die Auflösung des Expertengremiums in einer Phase, in der sich die Delta-Variante in Deutschland und in NRW ausbreite und die Folgen noch ungewiss seien.

Dem Expertenrat Laschets gehörten unter anderem der Bonner Virologe Hendrik Streeck, die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, an.

Malte Bürger