Letztes Update:
20210614072403

Ein Jahr Corona-Warn-App: Vertrauen der Bevölkerung steigt

07:24
14.06.2021
Ein Jahr nach der Vorstellung der offiziellen Corona-Warn-App können sich immer mehr Menschen in Deutschland vorstellen, der Anwendung auch ein positives Testergebnis anzuvertrauen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

72 Prozent derjenigen, die die App installiert haben oder dies planen, würden ein positives Ergebnis in der App teilen. Im Januar 2021 waren es nur 62 Prozent. 33 Prozent hatten zum Jahresbeginn eingeräumt, andere App-Anwender im Falle einer eigenen Infektion trotz der durch die App gesicherten Anonymität nicht warnen zu wollen. Dieser Anteil sank nun auf nur noch 22 Prozent. Eine Mehrheit derjenigen, die ein positives Ergebnis nicht teilen würden, sorgt sich, dass die eigenen Daten nicht anonym sind (79 Prozent). 35 Prozent aus dieser Gruppe wollen grundsätzlich keine Gesundheitsdaten teilen. Fünf Prozent sehen sich technisch außerstande.

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes war am 16. Juni 2020 in den App-Stores von Apple und Google veröffentlicht worden. Seit dem vergangenen Dezember ist auch eine inoffizielle Version („Corona Contact Tracing Germany (CCTG)“) verfügbar, die auch auf Android-Smartphones läuft, die nicht über Google-Dienste verfügen. In den ersten Monaten entwickelte sich die Verbreitung sehr dynamisch. Im September 2020 hatte das Robert Koch-Institut (RKI) über 18 Millionen Downloads in den Stores von Google und Apple registriert. Danach flachte die Kurve deutlich ab. Zuletzt verzeichnete das RKI 28,3 Millionen Downloads.

Malte Bürger

Münchens Oberbürgermeister Reiter mahnt Fans zur Vorsicht

06:38
14.06.2021
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Fußball-Fans vor dem ersten EM-Auftritt der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie zur Vorsicht ermahnt. „Man muss sich nicht unbedingt in den Armen liegen, sondern kann auch allein die Arme hochreißen und jubeln“, sagte der SPD-Politiker in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag).

Sorgen vor einem neuen Corona-Ausbruch während der Partie an diesem Dienstag hat Reiter nicht, weil in der und rund um die Münchner Arena ein strenges Hygienekonzept greife. „Aber bei den Feiern danach können wir nicht für Abstände sorgen, das können wir auch nicht zeitlich entzerren“, warnte der 63-Jährige.

Mit Blick auf die Ereignisse der vergangenen Wochen im Englischen Garten, bei denen teilweise Gewalt eskaliert war, kündigte Reiter ein energisches Vorgehen an. „Wir werden genau hinschauen und analysieren, was wir gegebenenfalls anders regeln können oder müssen“, sagte er. Vor und nach jedem Spiel werde es daher einen Krisenstab mit der Polizei geben. In der bayerischen Metropole dürfen jeweils 14.500 Fans die Partien live im Stadion verfolgen. Wirtschaftlich sei jedoch ein „herber Verlust“ zu erwarten, da die Spiele unter normalen Umständen ausverkauft und die Hotels und Gastronomie in der Stadt ausgebucht gewesen wären. „Diese Einnahmen sind so natürlich nicht zu erzielen“, sagte Reiter.

Malte Bürger

Inzidenzwert in Niedersachsen sinkt - Landkreis Wesermarsch bei 0

06:01
14.06.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Montag erneut leicht gesunken und bliebt unter der Marke von 10. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden 9,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche registriert. Am Sonntag hatte der landesweite Wert schon bei 9,9 gelegen. Außerdem meldete das RKI 29 Neuinfektionen, die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf 5701.

Wie bereits am Wochenende meldete die Stadt Delmenhorst den landesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert, er blieb bei 40,0. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen unter der Schwelle von 35. Am niedrigsten lag der Wert im Landkreis Wesermarsch mit einer Inzidenz von Null, der Landkreis Rotenburg (Wumme) meldete 0,6 der Landkreis Ammerland 0,8.

Malte Bürger