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20210506094746
Kapitel

Mittwoch, 5. Mai

Das war am Mittwoch, 5. Mai, wichtig

20:14
05.05.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Terminshopping (Click&Meet) ist in Bremerhaven ab Freitag, 7. Mai, wieder erlaubt.
  • Niedersachsen erhält vom Bund rund 200 Millionen Euro für Programme zur Linderung der Corona-Folgen für Kinder und Jugendliche.
  • Im Land Bremen gibt es 189 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 25.812. Auf Bremerhaven entfallen davon 44 Neuinfektionen und 4.211 insgesamt bestätigte Fälle. Wie der Gesundheitsressort weiter mitteilt, ist die Zahl der aktiven Infektionen im Land Bremen um 23 auf jetzt 1.513 gesunken. Auf Bremerhaven entfallen davon 400 aktive Infektionen (+20). 

Deutschland und die Welt: 
  • Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt.
  • Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen. Es geht dabei um Impfstoff für die Jahre 2022 und 2023, also vor allem für Auffrischungsimpfungen und Impfungen gegen mutierte Coronaviren. 
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor.

Michael Rabba

Ministerin Giffey will Aufholprogramm für Kinder schnell umsetzen

20:08
05.05.2021
Das geplante Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche soll nach Angaben von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schnell umgesetzt werden. „Das ist ja kein Gesetz und nicht zustimmungspflichtig, das machen wir jetzt“, sagte sie am Mittwoch in Berlin. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) verwies darauf, dass mit den Bundesländern noch bestimmte Vereinbarungen getroffen werden müssten. Dabei geht es vor allem um die Ausgestaltung der geplanten Förderung von Nachhilfeunterricht für Schüler, die Lernrückstände aufzuholen haben. Das Paket mit einem Finanzierungsumfang von zwei Milliarden Euro hatte das Bundeskabinett zuvor beschlossen.

Das Geld geht zum einen direkt an die Länder, die damit bestehende Nachhilfe- und Sozialprogramme aufstocken können. Und es fließt direkt an bundesweite Stiftungen und Bundesprogramme, die Kinder, Jugendliche und Familien mit Beratungs-, Freizeit- und günstigen Urlaubsangeboten sowie Angeboten für frühkindliche Bildung unterstützen. Im Sommer soll es für rund 2,7 Millionen Kinder aus ärmeren Familien zudem eine 100-Euro-Sonderzahlung geben, die für Ferien-, Sport- und andere Aktivitäten eingesetzt werden kann.

Jan-Felix Jasch