Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen in Niedersachsen ist auf 5000 gestiegen. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Landesgesundheitsamts vom Freitag hervor. Etwa 87 Prozent der Todesopfer waren demnach 70 Jahre oder älter. Die jüngsten Verstorbenen gab es in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen (fünf Fälle). Ihren Höchststand hatten die täglichen Todeszahlen Anfang Januar erreicht, seither sind sie stark rückläufig.
Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Niedersachsen 207 905 Corona-Infektionen nachgewiesen. Fast 90 Prozent der Betroffenen gelten Schätzungen zufolge mittlerweile als genesen.
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das Gesundheitsamt mit 89,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner an. Das ist deutlich weniger als vor einer Woche (115,1). Allerdings waren die gemeldeten Fallzahlen an den Tagen nach Ostern geringer als vor den Feiertagen, was das Gesundheitsamt auf weniger Arztbesuche und Tests zurückgeführt hatte.