Letztes Update:
20210408052350
Kapitel

Mittwoch, 7. April

Das war am Mittwoch, 7. April, wichtig

20:22
07.04.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es 135 neue Corona-Infektionen. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, steigt die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle damit auf 21.697. Die Zahl der aktiven Infektionen ist um 26 gesunken auf jetzt 1.493. 19.789 (+158) Menschen gelten als genesen. Die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener ist um drei auf jetzt 415 angestiegen.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 651 (-23) aktive Infektionen, 3.451 (+3) insgesamt bestätigte Fälle, 2.718 (+24) Genesene und 82 (+2) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 97,8 und in Bremerhaven 143,4.
  • In Niedersachsen gibt es bereits einige Modellkommunen, in denen Corona-Lockerungen praktiziert werden, nun bereitet sich Bremen auf eigene Projekte vor. Sie könnten bereits im April starten.
  • In Niedersachsen haben am Mittwoch die ersten regulären Corona-Impfungen in Arztpraxen begonnen. Zunächst sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 20 Impfungen pro Praxis und Woche geplant. Verwendet wird dabei erst der Impfstoff von Biontech/Pfizer. 

Deutschland und die Welt: 

  • Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt weiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca. Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Impfstoffes. „Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Mittwoch in Amsterdam.
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9677 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 298 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor.

Michael Rabba

Italien empfiehlt Astraz-Zeneca-Impfstoff nun für über 60-Jährige

20:06
07.04.2021
Auch Italien ändert seine Impfrichtlinien und empfiehlt das Präparat von Astrazeneca jetzt für Menschen über 60 Jahre. Das gab der Präsident des obersten Gesundheitsinstituts (CTS),
Franco Locatelli, am Mittwochabend in Rom bekannt. Er und andere Experten des Gesundheitsministeriums betonten, dass der Impfstoff in Italien weiter als ein sehr gutes Mittel eingestuft werde. Aufgrund von sehr seltenen Vorkommnissen von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit dem Präparat habe Gesundheitsminister Roberto Speranza sich aber für die „bevorzugte Verwendung“ von Astrazeneca-Dosen bei Menschen über 60 Jahre entschieden.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Mittwoch erklärt, dass es sich nach ihrer Einschätzung bei den Blutgerinnseln um Nebenwirkungen des Vakzins handelt. Die EMA nahm jedoch keine Änderung an ihrer uneingeschränkten Empfehlung für den Impfstoff vor. Italien hatte sich zuletzt daran orientiert.

In Europa gelten in unterschiedlichen Staaten allerdings schon länger unterschiedliche Regeln beim Einsatz des Astrazeneca-Mittels. In Deutschland hatte die ständige Impfkommission (Stiko) den Astrazeneca-Impfstoff zuletzt für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Andere Staaten nehmen 55 Jahre als Altersgrenze.

Michael Rabba