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Laschet: Brücken-Lockdown für „zwei bis drei Wochen“

06:45
06.04.2021
Ein „Brücken-Lockdown“ zur Eindämmung der Corona-Gefahren sollte aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) „zwei bis drei Wochen“ dauern. Jetzt sei absehbar, „dass schon in ganz kurzer Zeit 20 Prozent, danach 30, 40 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft ist“, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin.

Wissenschaftler würden nun empfehlen, diese Zeit zu überbrücken und das öffentliche Leben bis dahin zu reduzieren. Zwar wiesen die Neuinfektionsraten derzeit eine sinkende Tendenz auf - möglicherweise wegen eingeschränkter Meldungen an den Ostertagen - allerdings seien die Intensivstationen stärker mit Covid-Patienten belegt, sagte Laschet. Jetzt gehe es darum, „genau in diesem letzten Stück der Pandemie noch einmal herunterzugehen“.

Max Seidenfaden

Neuseeland und Australien starten quarantänefreien Reiseverkehr

06:22
06.04.2021
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie können Menschen in Neuseeland und Australien ab dem 19. April wieder zwischen beiden Ländern reisen. Eine Quarantäne ist nicht erforderlich. Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern bezeichnete den Schritt am Dienstag als „den Beginn eines neuen Kapitels“. Es sei sehr schwer für viele Menschen gewesen, ihre Freunde und Familien in Australien ein Jahr lang nicht sehen zu können.

Beide Staaten hatten ihre Grenzen für Reisende im März 2020 geschlossen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen durften nur noch eigene Bürger und Menschen mit Wohnsitz ins Land.

Der Inselstaat Neuseeland gilt wegen extrem strenger Maßnahmen und genauer Kontaktverfolgungen als Musterland in der Krise. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden bisher rund 2500 Fälle verzeichnet, 26 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Schon lange herrscht wieder eine weitgehende Normalität.

Auch Australien ist sehr erfolgreich im Umgang mit der Pandemie. Die Behörden in Down Under bestätigten bislang rund 29 000 Fälle und 909 Todesopfer bei einer Bevölkerung von mehr als 25 Millionen Menschen.

Max Seidenfaden

Günther zu Laschet-Vorschlag: Offen für rasche Bund-Länder-Gespräche

06:02
06.04.2021
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ist nach einem Bericht der „Lübecker Nachrichten“ für eine weitere rasche Konferenz der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) offen. Diese könne auch in Präsenz abgehalten werden, sagte er der Zeitung (Dienstag) und verwies zugleich auf die bereits getroffenen Verabredungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Entscheidend sei, dass die Notbremse auch gezogen werde, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den kritischen Wert von 100 überschreite.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte ein vorgezogenes Bund-Länder-Treffen und einen „Brücken-Lockdown“ vorgeschlagen, der so lange gelten solle, bis ein größerer Teil der Bevölkerung geimpft sei. Laschet schlug ein Treffen noch in dieser Woche vor. Geplant ist die Konferenz für den 12. April.

Max Seidenfaden