Letztes Update:
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Tausende Polizisten kontrollieren Corona-Regeln in Paris

13:01
03.04.2021
Frankreich bereitet sich auf neue landesweite Corona-Beschränkungen vor. Im Großraum Paris sollen 6600 Einsatzkräfte die Einhaltung der Regeln überprüfen, wie die Polizeipräfektur am Samstag mitteilte.

Die neuen Regeln treten laut Regierung formal an diesem Samstag um 19.00 Uhr in Kraft - dann beginnt die landesweite nächtliche Ausgangssperre, die bereits seit Monaten gilt. Faktisch gelten sie dann aber erst mit Ende der Ausgangssperre am Sonntagmorgen ab 6.00 Uhr.

Eigentlich ändert sich gar nicht viel. Die härteren Maßnahmen galten bereits in etlichen Gegenden Frankreichs, darunter auch im Großraum Paris, und werden nun auf das ganze Land ausgeweitet. Neu ist, dass die Pariser Polizei explizit den Straßenverkauf von Alkohol verbietet - also von Restaurants oder Bars. Auch soll verstärkt kontrolliert werden, dass sich im öffentlichen Raum nicht mehr als sechs Personen treffen.

Max Seidenfaden

Metallverband warnt vor „tickender Zeitbombe“ bei Insolvenzen

12:24
03.04.2021
Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmerverbands Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, warnt in der Corona-Krise vor stark steigenden Insolvenzzahlen. „Dass die Bundesregierung mit Tunnelblick das wachsende Insolvenzrisiko vieler Betriebe offenkundig ausklammert, bereitet mir mittlerweile große Sorge“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Durch die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wird das Problem im Grunde genommen nur kaschiert. Faktisch tickt hier eine Zeitbombe, und das Risiko, dass sie hochgeht, wird von Tag zu Tag größer.“

Schmidt zeigte sich grundsätzlich unzufrieden mit dem Corona-Kurs der Bundesregierung und hat beispielsweise kein Verständnis für die Androhung einer Testpflicht für Unternehmen. „Es ist schon bemerkenswert, wie die Bundeskanzlerin die umfangreichen Maßnahmen ignoriert, die die Unternehmen selbst und zu hohen Kosten ergreifen. Ich denke, die CDU/CSU muss höllisch aufpassen, dass der Keil zwischen Bundesregierung und Wirtschaft durch Forderungen wie eine Testpflicht nicht noch größer wird als er ohnehin schon ist.“

Max Seidenfaden

Knapp 70 000 Corona-Neuinfektionen in den USA binnen 24 Stunden

12:06
03.04.2021
In den USA haben die Behörden am Freitag 69 822 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden im selben Zeitraum von 24 Stunden 967 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Samstagvormittag (MEZ) hervorging. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 295 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4476 Toten verzeichnet.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang 30,6 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 554 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen - aber nicht relativ zur Bevölkerung - sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Bislang haben landesweit knapp 102 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, fast 58 Millionen haben den vollen Impfschutz, wie aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC am Samstag hervorging.

Max Seidenfaden

Zwölf Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft

10:53
03.04.2021
 Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sind über zwölf Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft worden. Das seien mehr als zehn Millionen Bürgerinnen und Bürger, twitterte der CDU-Politiker am Samstag. 4,3 Millionen Menschen haben demnach bereits die zweite Impfung erhalten.

Allein am Freitag wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts und des Gesundheitsministeriums rund 217 000 Dosen geimpft. Bisher wurden Spahn zufolge knapp 10,7 Millionen Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs verabreicht, 0,7 Millionen Dosen von Moderna und 2,9 Millionen Dosen Astrazeneca.

Max Seidenfaden