Trotz der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Krise hofft der Norddeutsche Fußballverband weiter auf eine Fortsetzung der Regionalliga-Saison. Maßgeblich dafür sind offenbar die weiteren Entscheidungen der niedersächsischen Landesregierung. „Wenn die Regierung in Hannover Nein sagt, können wir alles vergessen, dann ist die Saison gelaufen. Da haben wir die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben“, sagte der Regionalliga-Spielleiter Jürgen Stebani der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“. „Von einer Landesregierung haben wir bereits die Zusage für den Spielbetrieb bekommen. Mit den drei anderen sind wir in Gesprächen.“
Die aktuelle Regionalliga-Saison mit Vereinen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wurde Anfang September mit einer Nord- und einer Süd-Staffel begonnen und Ende Oktober wegen der verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie unterbrochen. Eine Regelung wie im Vorjahr, als es nach dem Abbruch der Saison mehrere Auf- aber keine Absteiger gab, will der Norddeutsche Fußball-Verband verhindern. „Wir haben 22 Teams in der Nord-Liga. Die Zahl kann nicht größer, sie muss vielmehr kleiner werden. Es wird also Absteiger geben, die genaue Zahl ist nicht finalisiert“, erklärte Stebani.