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20210326130524

Nato beginnt mit vorzeitigen Corona-Impfungen

06:07
26.03.2021
Um eine reibungslose Organisation des ersten Nato-Gipfels mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden zu ermöglichen, werden derzeit rund 3500 Beschäftigte in der Brüsseler Bündniszentrale vorzeitig gegen Corona geimpft. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat medizinisches Personal am Donnerstag mit dem Spritzen der Vakzine begonnen. Bereits an diesem Samstagabend soll die erste Impfrunde abgeschlossen sein. Als Termin für den ersten Nato-Gipfel mit Biden wird derzeit der 14. Juni in Erwägung gezogen.

Die Immunisierung des Nato-Personals kann erfolgen, weil sich Polen trotz Impfstoffknappheit im eigenen Land dazu bereit erklärt, die insgesamt rund 7000 notwendigen Dosen zur Verfügung zu stellen. Das Nato-Gastland Belgien wollte nicht von der normalen Impfreihenfolge abweichen. Nach ihr wäre in der Nato-Zentrale frühestens im kommenden Monat geimpft worden. In Belgien werden derzeit nur Menschen geimpft, die älter als 65 Jahre sind, in der medizinischen Versorgung arbeiten oder zum Beispiel bestimmte Gesundheitsprobleme haben.

Max Seidenfaden

Landtag berät in Sondersitzung über umstrittene Corona-Politik

05:14
26.03.2021
Die zunehmend umstrittene Corona-Politik ist am Freitag (10.00 Uhr) abermals Thema einer Sondersitzung des niedersächsischen Landtags. Zum Auftakt will Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine Regierungserklärung mit dem Titel „Niedersachsen in der dritten Welle“ abgeben. Anschließend geht es unter anderem um zwei FDP-Anträge zu einem Kurswechsel bei der Corona-Strategie sowie zu einer erleichterten Rückkehr der Schüler aus dem Distanzlernen in die Klassen. Die Grünen haken mit einer Anfrage bei den Themen Impfungen und Tests nach, wo sie der Regierung Versäumnisse vorwerfen.

Außerdem Gegenstand der Parlamentsdebatte sein wird die neue Corona-Verordnung des Landes, an der nach dem Hin und Her beim Oster-Lockdown unter extremem Zeitdruck gefeilt wird. Sie soll zum Wochenende in Kraft treten. Angesichts steigender Neuinfektionszahlen sind verschärfte Regeln vorgesehen. Auch soll die Verordnung die Grundlage zu Modellversuchen für Öffnungen in Handel, Gastronomie und Kultur gekoppelt an Schnelltests schaffen.

Max Seidenfaden

RKI registriert 21 573 Corona-Neuinfektionen und 183 neue Todesfälle

05:01
26.03.2021
 Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21 573 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 183 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17 482 Neuinfektionen und 226 neue Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 119,1 - und damit höher als am Vortag (113,3).

Max Seidenfaden