Letztes Update:
20210318205045

Psychiatrische Klinik Corona-Hotspot in Region Hannover

17:32
18.03.2021
In einer psychiatrischen Klinik in der Region Hannover hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Wie die Region am Donnerstag mitteilte, stellte das Gesundheitsamt in der Klinik in Sehnde 74 Corona-Fälle fest, darunter 18 beim Personal. Auch in einer Einrichtung der Lebenshilfe in Peine-Burgdorf wurden 65 Fälle registriert, 28 davon beim Personal. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. Die Sieben-Tages-Inzidenz für die Region Hannover lag am Donnerstag laut Landesgesundheitsamt bei 130,4.

Jean-Pierre Fellmer

148 Neuinfektionen im Land Bremen

17:21
18.03.2021
Das Gesundheitsamt hat 148 neue Infektionen im Bundesland Bremen gemeldet (Stand Stadtgemeinde Bremen: 16 Uhr, Bremerhaven: 15 Uhr). 106 neue Infektionen gab es in der Stadtgemeinde Bremen, 42 sind es in Bremerhaven. Drei Menschen seien an oder mit Covid-19 in der Stadtgemeinde gestorben, zwei waren es in Bremerhaven. Die Inzidenz in der Stadtgemeinde liegt bei 84,2, in Bremerhaven bei 166,3.

Jean-Pierre Fellmer

EU-Arzneimittelbehörde: Astrazeneca sicher - Aber Warnhinweis

16:14
18.03.2021
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Sicherheit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca bekräftigt. Allerdings werde eine extra Warnung hinzugefügt vor möglichen seltenen Fällen von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam nach einer Sondersitzung des Sicherheitsausschusses mit.

Die EMA sieht aber keine erhöhten Gesundheitsgefahren und empfiehlt die Fortsetzung der Impfungen. „Der Impfstoff ist sicher und effektiv gegen Covid-19 und die Vorteile sind wesentlich größer als die Risiken“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke.

Deutschland und andere EU-Länder hatten die Nutzung des Impfstoffs vorerst gestoppt. Hintergrund waren Meldungen zu den Blutgerinnseln in Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zu Impfungen. Durch das Aussetzen der Impfungen waren in den Ländern die Impfkampagnen in Verzug geraten.

Die EMA bekräftigte, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die Impfungen die Vorfälle verursacht hätten. Dennoch sei es nicht ausgeschlossen. Daher würden die Prüfungen und Studien auch fortgesetzt.

Experten der EMA hatten alle Daten der Fälle gemeinsam mit dem Hersteller des Impfstoffes, Experten für Bluterkrankungen sowie Gesundheitsbehörden geprüft. Am Mittwoch hatte bereits die Weltgesundheitsorganisation WHO für die weitere Nutzung des Impfstoffes plädiert.

Jean-Pierre Fellmer

Niedersachsen will an Schnelltests gekoppelte Öffnungen prüfen

16:30
18.03.2021
Dem wachsenden Druck von Kommunen, Handel und Gastronomie nach einer Öffnungsperspektive trotz anziehender Corona-Zahlen will Niedersachsen mit an Schnelltests gekoppelten Lockerungen begegnen. Nachdem Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Vize-Regierungschef Bernd Althusmann (CDU) zuletzt bei der Frage von Lockerungen und Inzidenzwerten nicht auf gleicher Linie lagen, zurrte am Donnerstag ein Sonderkoalitionsausschuss eine gemeinsame Linie fest. Projekte zunächst in Modellkommunen und vielleicht doch noch etwas Urlaub zu Ostern waren Themen, mit denen das Land dann am Montag auch in die nächsten Bund-Länder-Runde zur Corona-Krise geht.

Bereits vor Beginn der Beratungen gab Weil einen Einblick in die Pläne. „Ich gehe davon aus, dass wir in der nächsten Zeit auch zunehmend erleben werden, dass über Modelle ausprobiert wird, wie wir gesicherte Zonen schaffen können.“ So müsse geprüft werden, ob mit tagesaktuellen Negativ-Attesten ein sicheres Zusammenkommen von Menschen beispielsweise zum Einkaufen möglich ist - unter Beibehaltung der aktuellen Hygieneregeln. „Wir denken primär am Anfang an Modelle, damit wir Erfahrungen sammeln können und mit hoffentlich guten Erfahrungen im Rücken dann anschließend auch wesentlich mehr möglich ist.“ 

Jean-Pierre Fellmer