Letztes Update:
20210316212459

Das war am Dienstag, 16. März, wichtig

21:24
16.03.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Im Land Bremen gibt es 77 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 19.132. Die Zahl der aktiven Infektionen beträgt aktuell 811 (-20). Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, gibt es 93 weitere Genesene - damit sind es jetzt insgedamt 17.938. Es gibt aber auch vier weitere Verstorbene zu beklagen. Damit sind bislang 383 Menschen an oder in Folge einer Corona-Infektion verstorben.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 407 (-12) aktive Infektionen, 2.743 (+12) insgesamt bestätigte Fälle, 2.268 (+22) Genesene und 68 (+2) Verstorbene.
  • Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 71,8 und in Bremerhaven 134,6.
  • Die Zahl der Corona-Patienten auf Niedersachsens Intensivstationen ist wieder gestiegen. Am Dienstag lagen 233 an Covid-19 Erkrankte auf einer niedersächsischen Intensivstation, am Vortag waren es noch 223. In den 119 Kliniken im Land stehen insgesamt knapp 2000 Intensivbetten für Erwachsene und rund 240 Intensivbetten für Kinder zur Verfügung.
Deutschland und die Welt: 
  • Der Anteil positiver Coronatests nimmt dem Laborverband ALM zufolge in Deutschland wieder zu. Die Positivrate sei im Vergleich zur Vorwoche von 6,4 auf nun 7,2 Prozent gestiegen, teilte der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin am Dienstag mit. Demnach fielen 20 Prozent mehr PCR-Tests auf Corona (77 660) positiv aus als in der Vorwoche (64 981).
  • Die Europäische Union kann vom Hersteller Biontech/Pfizer kurzfristig im zweiten Quartal weitere 10 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bekommen. Damit seien allein von diesem Hersteller für die Zeit von April bis Juni insgesamt 200 Millionen Impfdosen für die 27 EU-Staaten zu erwarten, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel mit.
  • Der für Mittwochabend geplante Impfgipfel von Bund und Ländern wird nach der Aussetzung von Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca verschoben. Das teilte ein Regierungssprecher am Dienstag in Berlin mit. Die Telefonkonferenz zum Thema der Impfkampagne und der Einbeziehung der Hausärzte werde verschoben, bis eine Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde zum Astrazeneca-Impfstoff vorliege.

Michael Rabba

Schulen und Kitas in Hamburg bleiben bei Inzidenz von über 100 offen

21:24
16.03.2021
 Hamburgs Schulen und Kitas bleiben auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Corona-Fällen pro Woche und 100.000 Einwohner geöffnet. „Hamburg hat vorgesorgt mit der Eigen- und Schnellteststrategie, den Unterricht so sicher wie möglich zu machen“, begründete Vize-Senatssprecherein Julia Offen am Dienstag die Entscheidung des Senats. Aufgrund des Wechselunterrichts seien nur rund 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen überhaupt in den Schulen, „so dass wir daran festhalten, dass die Kinder in der Kita und auch in der Schule sein können“.

Allerdings würden in anderen Bereichen Lockerungen wieder zurückgenommen, sollte die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen 100 oder mehr erreichen. Dann werde Hamburg die bei der jüngsten Ministerpräsidentenrunde mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbarte Notbremse ziehen und bisherige Lockerungen rückgängig machen, sagte Offen.

Max Seidenfaden

Experten: Aufschub der zweiten Astrazeneca-Dosis unproblematisch

20:24
16.03.2021
Menschen, die nach einer ersten Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff wegen des vorläufigen Stopps keine zweite Dosis erhalten, müssen sich nach Ansicht von Experten zunächst keine Sorgen um fehlenden Immunschutz machen. „Nach allem, was wir wissen, ist es nicht problematisch, die zweite Impfung aufzuschieben“, sagte Stefan Kaufmann, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben wenig Erfahrung, was die Dauer des Impfschutzes anbelangt, weil die Studien dazu ja gerade abgeschlossen sind. Mindestens sechs Monate sollte der nach der ersten Impfung aufgebaute Schutz aber halten.“

Michael Lohoff von der Philipps Universität Marburg weist auf den hohen Schutz vor schweren Verläufen hin, der nach der ersten Impfung aufgebaut werde. „30 Tage nach der ersten Impfung haben wir einen sehr guten Schutz vor schweren Verläufen. Das ist schon mal super.“ Grundsätzlich sei eine zweite Impfung allerdings besser, um das Immunsystem neu zu stimulieren.

Max Seidenfaden