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Schwesig kritisiert Bund scharf wegen fehlender Corona-Selbsttests

11:05
07.03.2021
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat den Bund für fehlende Corona-Selbsttests verantwortlich gemacht und scharf kritisiert. „Ich will an dieser Stelle nicht verhehlen, dass ich sehr verärgert bin darüber, dass der Bund es zulässt, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können und wir die Selbsttests erst Mitte März geliefert bekommen“, sagte Schwesig am Samstag in Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern habe bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz zwei Millionen dieser Selbsttests geordert, „weil wir geahnt haben, dass wir uns nicht auf den Bund verlassen können“, sagte sie. Das Land hat rund 1,6 Millionen Einwohner.

Es könne in der Corona-Pandemie nicht sein, dass der Markt über den Schutz für Kinder und Jugendliche bestimme. Dies hätte der Staat tun müssen, sagte Schwesig. Mit mehr Selbsttests seien Lockerungen in Kitas und Schulen eher möglich.

Max Seidenfaden

Weitere Corona-Lockerungen in Israel: Restaurants und Cafés offen

10:02
07.03.2021
Zwei Wochen nach Einführung des Grünen Passes für Geimpfte und Genesene sind in Israel am Sonntag weitere Corona-Lockerungen in Kraft getreten. Restaurants und Cafés durften wieder öffnen, allerdings unter Auflagen. In Innenräumen können demnach nur Gäste mit Grünem Pass bedient werden. Ungeimpfte dürfen nur im Außenbereich Platz nehmen. Auch Veranstaltungshallen und Speisesäle in Hotels dürfen unter Einschränkungen wieder geöffnet werden, ebenso wie Sportstadien für bis zu 1500 Besucher.

Auch die Mittelschulen öffneten am Sonntag mit Beginn der israelischen Arbeitswoche wieder. Studenten mit Grünem Pass durften an ihre Hochschulen zurückkehren. Ungeimpfte können den Lehrveranstaltungen weiterhin nur per Video folgen. Auch Reisebeschränkungen für Israelis wurden gut zwei Wochen vor einer Parlamentswahl gelockert.

Den Grünen Pass erhalten in Israel Genesene und Menschen, deren zweite Impfung gegen das Coronavirus mindestens eine Woche zurückliegt. Passbesitzer genießen mehr Freiheiten als Ungeimpfte. Alle sind jedoch aufgerufen, sich weiter an die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und Abstand zu halten.

Max Seidenfaden

Neuseeland: Corona-Maßnahmen in Auckland gelockert

09:09
07.03.2021
Nach einwöchigem Lockdown sind am Sonntag in der neuseeländischen Millionenstadt Auckland die Corona-Beschränkungen gelockert worden. In der größten Stadt des Landes durften Schulen und Geschäfte wieder öffnen. Zudem sind Versammlungen von bis zu 100 Menschen unter Einhaltung von Abstandsregeln wieder erlaubt. Im Rest des Landes wurden die Corona-Maßnahmen bis auf eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ganz aufgehoben.

Nach der Meldung einer einzigen Corona-Neuinfektion war in Auckland am vergangenen Sonntag ein Lockdown verhängt worden. Die neuen Regelungen in der 1,6 Millionen-Einwohner-Stadt sollen zunächst mindestens fünf Tage lang gelten.

Das Land meldete am Sonntag nur einen neuen Fall von Covid-19, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Neuseeland gilt als Musterland in der Corona-Pandemie. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden bisher 2043 Infektionsfälle nachgewiesen, 26 Menschen sind nach einer bestätigten Corona-Infektion gestorben.

Max Seidenfaden