Letztes Update:
20210306112436

RKI registriert 9557 Corona-Neuinfektionen und 300 neue Todesfälle

07:15
06.03.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9557 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 300 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.11 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 65,6 - und damit im Vergleich zum Vortag (65,4) und zum Samstag letzter Woche (63,8) etwas höher.

Max Seidenfaden

Kapitel

Freitag, 5. März

Das war am Freitag, 5. März, wichtig:

22:28
05.03.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Das Gesundheitsamt Bremen hat 69 Neuinfektionen gemeldet (Stand: 15.30 Uhr in Bremen, 15 Uhr Bremerhaven). 60 Neuinfektionen sind es in der Stadtgemeinde Bremen, neun in Bremerhaven. Acht weitere Personen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben, alle in der Stadtgemeinde Bremen. 
  • Niedersachsen möchte bei der vielkritisierten Impfkampagne gegen das Coronavirus aufs Tempo drücken. „Wir brauchen eine spürbare Steigerung, wir müssen schneller und besser werden“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag in Hannover.
  • Nur eine Minderheit der etwa 100.000 Beschäftigten an niedersächsischen Schulen lässt sich kostenlos auf das Coronavirus testen. Zahlen des Kultusministeriums zufolge liege der Anteil bei rund zwölf Prozent, berichtete die Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Freitag).

Deutschland und Welt:
  • Das Impfprogramm in Großbritannien macht sich nach den Worten von Gesundheitsminister Matt Hancock durch einen immer stärkeren Rückgang der coronabedingten Todesfälle bemerkbar.
  • Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen bisher insbesondere viele Menschen mit niedrigen Einkommen und verringern deren Aufstiegschancen. Das geht aus einem Entwurf für den Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.


Jean-Pierre Fellmer