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Niedersachsen will beim Impfen aufs Tempo drücken

10:08
05.03.2021
Niedersachsen möchte bei der vielkritisierten Impfkampagne gegen das Coronavirus aufs Tempo drücken. „Wir brauchen eine spürbare Steigerung, wir müssen schneller und besser werden“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag in Hannover. Wenn in den kommenden Wochen bis Ende März die mehr als 5000 Hausarztpraxen in Niedersachsen schrittweise in die Impfkampagne eingebunden würden, werde das das Tempo noch einmal nachhaltig beschleunigen. „Vielleicht brauchen wir etwas weniger Schlagzeilen und etwas mehr Schlagzahl.“

Vize-Regierungschef Althusmann warnte zugleich vor der Gefahr von Rückschlägen. Ob die abgesteckten Schritte zurück in ein normales Leben gelingen, hänge nicht nur von politischen Entscheidungen sondern vor allem von der Infektionslage ab. Das Risiko eines weiteren Anstiegs sei nicht gebannt. Denn kurzfristig könnten die Impfungen die Infektionszahlen noch nicht spürbar senken.

Jan-Felix Jasch

Corona-Infektionen steigen in einzelnen Regionen Englands wieder

09:51
05.03.2021
Nach etlichen Wochen stark sinkender Corona-Neuinfektionen hat es in einzelnen Regionen Englands zuletzt wieder einen Anstieg gegeben. Die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Imperial College London, für die regelmäßig Hunderttausende zufällig ausgewählte Bürger getestet werden, fanden etwa für London und die Midlands im Februar eine steigende Tendenz.

„Es gibt einigen Grund zur Sorge, dass unser hart erarbeiteter Fortschritt sich verlangsamt und sich in einigen Regionen sogar umkehrt“, kommentierte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Donnerstag die Ergebnisse. „Daher ist es wichtig, dass wir vorsichtig bleiben - und zwar alle von uns.“

Der Studie zufolge war im Februar eine von 204 Personen in England mit dem Coronavirus infiziert (0,49 Prozent der Bevölkerung). Das entspricht einem Rückgang um zwei Drittel gegenüber der Infektionslage im Januar, als noch eine von 64 infiziert war (1,57 Prozent der Bevölkerung). Allerdings fanden die Forscher heraus, dass der Rückgang sich in der zweiten Februarhälfte deutlich verlangsamte.

Jan-Felix Jasch