Letztes Update:
20210303144048

Söder: Impfungen beschleunigen, Haus- und Betriebsärzte einbinden

14:40
03.03.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine Beschleunigung der Impfungen auch unter Einbeziehung von Ärzten in der Fläche gefordert. Das Motto müsse sein: „All you can vaccinate“, sagte Söder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Schalte am Mittwochnachmittag. Man müsse aus der starren „Impfbürokratie“ in mehr Flexibilität kommen. Deshalb müsse man so schnell wie irgend möglich alle Ärzte einbeziehen, niedergelassene Hausärzte, Betriebsärzte, Krankenhäuser und dann auch Schulärzte. Söder bezog sich dabei dem Vernehmen nach zunächst auf den Impfstoff von Astrazeneca, später müsse dies auch für andere Impfstoffe gelten.

Jean-Pierre Fellmer

Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie haben begonnen

13:44
03.03.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben am Mittwoch ihre Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise begonnen. Dabei soll besprochen werden, wie es nach dem Ende des zunächst bis zum 7. März befristeten Lockdowns bei der Pandemie-Eindämmung weitergeht und welche Perspektiven für Lockerungen der Corona-Maßnahmen es gibt. Das ist nicht zuletzt abhängig von den Möglichkeiten, künftig regelmäßig Corona-Schnell- und Selbsttests zu nutzen. Kanzlerin Merkel sagte am Dienstag vor den Abgeordneten ihrer Fraktion eine breite Teststrategie für April, Mai und Juni voraus.

Aus einem aktualisierten Beschlussentwurf von Mittwochmorgen für die Gespräche der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin geht hervor, dass auch Lockerungen für Regionen im Gespräch sind, in denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. In dem Fall könnte es dann beispielsweise eingeschränkte Öffnungen insbesondere des Einzelhandels mit konkreten Einkaufsterminen geben.

Max Seidenfaden

Hamburg Cruise Days werden auf 2022 verschoben

13:21
03.03.2021
Die für September geplanten Hamburg Cruise Days werden auf 2022 verschoben. Die Veranstalter nannten am Mittwoch zwei Gründe: Die maritime Großveranstaltung mit Kreuzfahrtschiffen, Parade und Feuerwerk sei in den vergangenen Jahren zu einem Großteil mit Sponsorengeldern finanziert worden. Doch diese finanzielle Basis fehle wegen der Pandemie in diesem Jahr. Zudem gebe es keine Planungssicherheit, weil die für die Genehmigung zuständigen Behörden angesichts der Größe der Veranstaltung skeptisch seien, teilten die Veranstalter weiter mit.

Das Kreuzfahrtfestival findet alle zwei Jahre statt, zuletzt im September 2019. Mit einem bunten Programm an Land und auf dem Wasser zählte das Event laut Veranstaltern rund 500 000 Besucher. Die nächsten Hamburg Cruise Days sind nun im dritten Quartal 2022 geplant.

Max Seidenfaden